"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 686
21. Oktober 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"
Dies und das erzählte Wendolin Gregoria Frau Ramona Gleibt. Was Frau Ramona Gleibt mit ausdruckslosem Gesicht zur Kenntnis nahm. Schließlich hockte sich Wendolin Gregoria unmittelbar neben Frau Ramona Gleibt hin, ergriff Frau Ramona Gleibts Hand, küßte Frau Ramona Gleibt andeutungsweise den Handrücken. Schenkte Frau Ramona Gleibt ein paar Küsse den Unterarm hinauf. An Frau Ramona Gleibts Ohr sprach Wendolin Gregoria, der Grauhaarige, das eine oder andere.
Meine Mitarbeiter Thomas und Regina, die die Szene beobachteten, dachten bei diesem Wendolin Gregoria an wirklich nichts anderes als an einen greise gewordenen Schwerenöter. Einen, auf der Jagd nach jugendlichen, einsamen Damen. Die er auf seine Tour becircen konnte. Damit die eine oder andere irgendwann das Hotelbett mit ihm teilte.
Nichts weiter fiel Thomas, Regina und auch Agathe bei Wendolin Gregoria ein.
Tut mir sehr leid, Herr Weil-Esch. Hätten wir von der Detektei Umschau die leiseste Ahnung gehabt, daß Ihr Vater, Herr Doktor Gregorius Weil-Esch auf den Einfall verfallen könnte, in den Mandlinger Hof zu kommen, hätten wir von der Detektei Umschau selbstverständlich ein Auge auf ihn gehabt.
Sei dem, wie ihm sei.
Möchte mich hier mit diesen Zeilen nochmals bei Ihnen, Herr Weil-Esch, bedanken, daß Sie Ihren Anwalt angewiesen haben, bei der Polizei Irrtümer aufzuklären.
Frau Agathe Setzer, Mitarbeiterin der Detektei Umschau, ist durch diese Intervention wieder auf freiem Fuß.
Trotzdem muß Agathe sich zur Verfügung der lokalen Behörden halten, hat ihre Ausweise abgeben müssen, darf nirgendwohin weiter weg abreisen.
Durch die Festnahme meiner Mitarbeiterin Agathe ist unglücklicherweise auch die Detektei Umschau ins volle Blickfeld polizeilicher Ermittlungen geraten.
Wir hatten in unseren Büroräumlichkeiten nicht nur Anrufe von der Behörde, wir von der Detektei Umschau hatten bereits die Polizei in unseren Räumen.
Dafür möchte ich mich außerdem bedanken, Herr Weil-Esch, daß Sie mir erlaubt haben, auch vertraulichere Unterlagen, die den Fall, an dem wir von der Detektiv Umschau für Ihren Vater arbeiten, betreffen, an die Polizei zu übergeben.
Bitte, Herr Weil-Esch, ist doch irgendwie logisch, daß ausgerechnet wir von der Detektei Umschau in Form von Frau Agathe Setzer jenes Mietauto, das Ihres Vaters, des Herrn Doktor Gregorius Weil-Esch, auffinden konnten.
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