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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 691

23. Oktober 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

Vielleicht hat sich Ihr Vater sogar bei dieser aufgelassenen, verfallenden Stallung am Waldesrand mit Herrn Drakonie Rupertus Wank getroffen. Des Abends, Nachts.

Alleine, ganz alleine.

Furchtlos und entschlossen.

Ohne daß irgendein Mitarbeiter der Detektei Umschau davon die leiseste Ahnung hatte.

Wir von der Detektei Umschau, wir haben von Ihrem Vater keinerlei Mitteilung erhalten. Aufklärung über seine Vorhaben, Pläne. Obwohl wir, wir von der Detektei Umschau, doch eigentlich im Sold von Herrn Doktor Gregorius Weil-Esch stehen. Auch heute noch, nach seinem Verschwinden. Wir von der Detektei Umschau tun das, was wir tun, exklusiv für Herrn Doktor Gregorius Weil-Esch.

 

Unter anderem einer der Dienste, die wir von der Detektei Umschau anbieten, daß Mitarbeiter der Detektei Umschau als Leibwächter zur Verfügung stehen.

Wäre dieses Angebot der Detektei Umschau in Anspruch genommen worden, hätten wir ihn, Herrn Doktor Gregorius Weil-Esch, Ihren Vater, begleitet, hätten meine Mitarbeiter, -innen vielleicht in die Abläufe der Geschehnisse eingreifen können.

 

So aber ...

Niemand von der Detektei Umschau war auch nur ansatzweise eingeweiht, was Ihr Vater vorhatte, Herr Weil-Esch junior. Wir waren nicht in der Nähe Ihres Vaters, wissen nichts Genaures, was Ihrem Vater geschehen sein könnte.

 

Den Schuh, daß wir von der Detektei Umschau an irgend etwas schuld sein könnten, ziehen wir uns nicht an. Lassen ihn uns auch nicht anziehen.

Was wir für Herrn Doktor Gregorius Weil-Esch getan haben, war unsere Arbeit. Detektivische Arbeit. Die Arbeit einer Detektei. Nichts weiter.

Wenn sich Herr Doktor Gregorius Weil-Esch, Ihr Vater, unübersichtlichen Gefahren aussetzt, wir von der Detektei Umschau, wir haben ihn sicherlich dazu nicht aufgefordert. Die Gedanken, Überlegungen hatte Herr Doktor Gregorius Weil-Esch, Ihr Vater, sich schon eigenständig gemacht. Die, die ihn dazu veranlaßten, in sein Mietauto zu steigen, in ihm in die nahe Umgebung von Geiersdorf zu fahren. Um aller Wahrscheinlichkeit nach eine Begegnung herbeizuführen.

Uns also gewissermaßen für das Verschwinden Herrn Doktor Gregorius Weil-Eschs mitverantwortlich machen zu wollen, das finden wir von der Detektei Umschau wirklich weit hergeholt. Sehr weit.

 

Wie es für uns von der Detektei Umschau aussieht, ist Herr Doktor Gregorius Weil-Esch unter dem Namen Wendolin Gregorius im Mandlinger Hof erschienen, hat dafür gesorgt, daß er mit Frau Ramona Gleibt zusammentrifft.

 

 

 

 

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