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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 696

24. Oktober 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

Nicht das Fünkchen eines Lichts, das wegen den schmalen Zeitungsartikeln bei einem der Detektei Umschau angegangen wäre. Bis wir, wir von der Detektei Umschau, am neunten Juni mal wieder bei IHR anriefen. Um Neuigkeiten von IHR zu erfahren. Oder auch nur zu hören, wie es IHR so ging, im Moment.

IHR, das ist Frau Dombrowski. Frau Tatjana Christine Dombrowski. Frau Tatjana Christine Dombrowski ist Manuela Dombrowskis Mutter.

Kaum hatte sich Frau Tatjana Christine Dombrowski am anderen Ende der Leitung gemeldet, daß ein riesiger Schwall an Worten aus ihr, der Mutter Manuela Dombrowskis, herausgekommen ist. Frau Tatjana Christine Dombrowski redete davon, daß jemand das Grab ihrer Tochter Manuela geschändet hätte. Den auf dem Grab Manuelas aufliegenden Grabstein hätten die Grabschänder entfernt, sich danach hinabgebuddelt bis zum Sarg. Den Sarg Manuelas hätten sie geöffnet ...

 

Wir von der Detektei Umschau - das heißt Thomas und Regina - sind augenblicklich aufgebrochen, zu Frau Tatjana Christine Dombrowski, Manuela Dombrowskis Mutter, gefahren, uns alles noch mal ganz genau anzuhören und weitere Details zu der Angelegenheit in Erfahrung zu bringen.

Die Geschichte hat Frau Dombrowski uns wiederholt, daß Polizeibeamte sie verständigt hätten, daß über Nacht das Grab ihrer Tochter Manuela aufgegraben und von Manuelas Sarg der Deckel weggestemmt worden war. Die beiden Täter hätte man auf frischer Tat ertappt und festgenommen. Der Friedhofsgärtner sei sofort auf den Gnaden-Friedhof gekommen, hätte den Sargdeckel wieder richtig draufgemacht, den Sarg verschlossen. Der vom Meßner geweckte Kaplan hätte über dem offenen Grab eine kleine Zeremonie abgehalten, dann hätte der Friedhofsgärtner begonnen, das Grab mit seinem kleinen Bagger wieder zuzuschütten. Am folgenden Tag wurde endgültig alles wieder so hergerichtet wie vorher.

 

 

Die Friedhofsschänder waren von der Polizei auf das Präsidium verbracht worden. Die Personalien wurden aufgenommen.

Was soll ich lange herumschreiben, Herr Weil-Esch junior - einer der Männer waren Sie. Der andere war der Bruder Ihrer Frau, Tim Herd.

Sie, Herr Weil-Esch junior, haben sich entschlossen, Sie wollten gerne einmal in den Holzsarg Frau Manuela Dombrowskis hineinschauen. Mitgenommen, Ihnen bei Ihrem Unternehmen zu helfen, haben Sie Tim Herd, das Bruderherz Ihrer Gattin.

 

Schon seltsam, daß Sie so was machen, Herrn Weil-Esch junior.

Daß Sie überhaupt so mit dem Fall vertraut sind, an dem wir von der Detektei Umschau für Ihren verschwundenen Vater, des Herrn Doktor Gregorius Weil-Esch, arbeiteten?

 

 

 

 

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