"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 718
1. November 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"
Keine einzige Menschenseele.
Nur - meine Leute hatten alle das bedrückende Gefühl, da wäre jemand. Daß sie allesamt, Thomas, Wolfgang, Regina und Herr Augustin, als sie sich von der kleinen Lichtung nahe der abstürzenden Felswand fortbegaben, beobachtet würden.
Das war für keinen des ständig herumschauenden Quartetts ein angenehmes Gefühl.
Schließlich bedeutete das nichts, daß man zu viert unterwegs war. Das war lange keine Sicherheit für den einzelnen. Blieb immer die Frage, würde man angegriffen, für wen die ganze Sache schlecht lief. Niemand hatte gerne Aufenthalte in einer Klinik. Davon abgesehen, daß jeder für sich alleine starb. Keiner mochte wirklich die Karte mit dem Tod haben.
Nach ein paar Minuten jedoch befanden sich Thomas, Regina und Wolfgang und Herr Augustin glücklich wieder bei ihren Mietwägen zurück. Alles war bestens, man konnte abfahren. Nach Geiersdorf fuhren Thomas, Regina, Wolfgang und Herr Augustin hinein..
Regina traf es, Regina mußte den Leichenfund der Polizei melden.
Mehrere Polizeifahrzeuge fanden sich kurze Zeit später dort, wo Thomas, Regina, Wolfgang und Herr Augustin ihre drei Wägen für die Suche nach der verborgenen Höhle geparkt hatten. Die an den gabelförmigen Ast und die Bäumen im Umkreis festgemachten Leichenteile Herrn Doktor Gregorius Weil-Eschs wurden aufgefunden.
Das ist jetzt im Grunde alles, was es von unserer Seite, der der Detektei Umschau, in der Angelegenheit zu berichten gibt, Herr Weil-Esch junior. Mehr haben wir von der Detektei Umschau nicht.
Das ist die kurze Geschichte, wie es dazu kam, daß ausgerechnet wir, wir von der Detektei Umschau, Ihren toten Vater auf der kleinen Waldlichtung auffanden.
Einem Anruf Frau Ramona Gleibts bei uns, in den Büroräumen der Detektei Umschau, haben wir dieses Moment zu verdanken. Keinem Mysterium.
Weiß nicht, was ich hier des weiteren schreiben soll.
Herr Doktor Gregorius Weil-Esch, Ihr Vater, Herr Weil-Esch junior, ist tot. Einem gemeinen Verbrechen zum Opfer gefallen.
Den, den wir von der Detektei Umschau als seinen Mörder vermuten, der ebenfalls von der Polizei gesucht wird - wie er ohnehin von der Polizei zur Fahndung ausgeschrieben ist -, der konnte bisher nicht ausfindig gemacht werden. Auch nicht von den Mitarbeitern der Detektei Umschau.
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