"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 722
3. November 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"
Bei allem ist es Herrn Gregorius Weil-Esch alias Wendolin Gregoria nicht eingefallen, sich den Mitarbeitern der Detektei Umschau, die alle von ihm beschäftigt wurden, zu erkennen zu geben. In keinen seiner Pläne hat Herr Doktor Gregorius Weil-Esch einen von uns, von der Detektei Umschau, miteinbezogen.
Die ganze Angelegenheit gipfelte darin, daß Herr Doktor Gregorius Weil-Esch zu einem Treffen aufbrach. Alleine.
Zu einer Zusammenkunft machte Herr Doktor Gregorius Weil-Esch sich auf.
Einsam im Irgendwo. Der Stall, in dem Herrn Doktor Gregorius Fahrzeug geparkt stand, war nahe dem Wald unterhalb von Geiersdorf.
Und mit wem sich Herr Doktor Gregorius Weil-Esch getroffen hat, ist klar.
Mit IHM. Mit IHM hat Herr Doktor Gregorius Weil-Esch sich getroffen.
Mit Herrn Drakonie Rupertus Wank.
Aus den Meldungen der regionalen Medien in Schrift und Ton haben wir von der Detektei Umschau erfahren, daß Herr Doktor Gregorius Weil-Esch vor seinem Ableben schlimmste Torturen ertragen hat müssen. Tagelang. In keinem Foltergefängnis auf der Welt kann man Schlimmeres erfahren als das, was Herr Doktor Gregorius Weil-Esch erleiden hatte müssen.
Nach der Obduktion der Leichenteile Herrn Doktor Gregorius Weil-Esch kamen Dinge an das Licht der Öffentlichkeit, der Veröffentlichung Sie, Herr Weil-Esch junior, anscheinend nicht verhindern haben können. Deswegen wissen wir von der Detektei Umschau, daß Herr Gregorius Weil-Esch an Armen und Beinen Bißwunden von Ratten aufwies. Bei lebendigem Leib haben die Tiere Herrn Doktor Gregorius Weil-Esch, der an Armen und Beinen gefesselt war, angeknabbert. Mit einem Elektroschocker wurde Herr Doktor Weil-Esch regelmäßig malträtiert. Geschlagen und gepeitscht wurde Herr Doktor Gregorius Weil-Esch. Bei ihm Finger- und Zehennägel gezogen.
Daß Herr Doktor Gregorius Weil-Esch wegen seiner schwachen Konstitution und seines ohnehin schwachen Herzens nicht bereits daran starb, darüber darf man sich verwundern. Zum Tod Herrn Doktor Gregorius Weil-Eschs kam es irgendwann, nachdem sein Attentäter einfach begann, ihn bei lebendigem Leib zu zerstückeln.
Wirklich ein grausames Los, das Sterben Herrn Doktor Gregorius Weil-Eschs, seinem Schinder hilflos ausgeliefert.
Ich wiederhole die Fragestellung, Herr Weil-Esch junior: Warum begibt Herr Doktor Gregorius Weil-Esch sich in die Hand des Schicksals? Weshalb nimmt Herr Doktor Gregorius Weil-Esch die Unübersichtlichkeit einer Situation in Kauf?
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