"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 744
11. November 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"
Praktisch während jedes jährlichen Urlaubs am Bauernhof der Familie Gleibt am Strauchinger-Hof in Geiersdorf, daß Sonja auch Toni wiedertraf. Toni Aulinger. Toni Aulinger, der heutzutage ein Tabert war, seine Geschäfte im Sinne des jungen Hans-Georg Tabert betrieb. Tonis großes Vorbild: Herr Hans-Georg Tabert. Der freie Unternehmer Hans-Georg Tabert.
Beschließen möchte ich dieses Schreiben an Sie, Herr Weil-Esch junior, mit etwas anderem ...
Mit dem Thema Christine Dombrowski, der älteren Schwester Manuelas.
Christine Dombrowski weiß schon länger vom Interesse der Detektei Umschau an ihr. Ihre Mutter hat Christine Dombrowski öfters übermittelt bekommen, daß wir von der Detektei Umschau einmal persönlich mit ihr sprechen möchten.
So eine Unterhaltung zwischen jemandem der Detektei Umschau mit Christine Dombrowski hat bis heute jedoch nie stattgefunden. Unter anderem auch, weil Christine Dombrowski für die Mitarbeiter der Detektei Umschau unauffindbar war.
Nun, vor vier Tagen hat Frau Christine Dombrowski Mutter uns von der Detektei Umschau die Nachricht übermittelt, daß Christine Dombrowski bei einer Razzia im Rotlicht-Milieu verhaftet worden sei. Im Gefängnis, daß Christine Dombrowski sitzt. Und es sieht so aus, als würde Christine Dombrowski dort länger bleiben. Nachdem Christine Dombrowski sich bei ihrer Verhaftung einiges zuschulden kommen hat lassen, daß, wie es der Pflichtverteidiger es Christine Dombrowski erklärte, damit zudem ihre Bewährung hinfällig wäre. Widerstand gegen die Staatsgewalt - Kratzen, Beißen, Zuschlagen -, das ist ein Bruch der Bewährungsauflagen.
Möglicherweise muß Christine Dombrowski wegen Verurteilung in Sachen Drogenschmuggel von vor dreieinhalb Jahren die eineinhalb Jahre absitzen, die ihr nach einem halben Jahr Frauengefängnis wegen guter Führung und einer annehmbaren Sozialperspektive auf Bewährung ausgesetzt wurden.
Frau Christine Dombrowski fand sich bereit, mit Herrn Augustin von der Detektei Umschau besucht zu werden, mit ihm ein Gespräch zu führen. (Transkribiert hat die mit dem Diktiergerät aufgezeichnete Unterhaltung mit Frau Christine Dombrowski Frau Regina Datz, Mitarbeiterin der Detektei Umschau.)
Herr Augustin: Ich grüße Sie, Frau Dombrowski. Möchte mich bei Ihnen bedanken, daß Sie sich bereitfinden, mit mir zu reden.
Frau Christine Dombrowski: Ist doch nichts los hier sonst. Und, wenn ich das darf, warum soll ich nicht auch mit einem Detektiv-Arsch sprechen? Unterhalte mich sonst doch auch mit jedem. Jedem, der was von mir wissen möchte, sag' ich was. Obwohl ich ihn am liebsten niederknallen möcht.
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