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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

15. Februar 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

 

 

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

 

 

 

etwas TeddeMehr-Aufgeschäumtes

 

 

 

 

Einleitung

 

 

 

Das Begleitschreiben:

 

 

Sehr geehrter Herr Weil-Esch!

 

Vielen Dank, daß Sie sich entschieden haben, doch wieder auf mich zurückzukommen. Und - das ist das Wesentliche -, daß Sie ein wenig ein größeres Verständnis für mich und meine Lage aufbringen.

Danke für das in mich gesetzte Vertrauen. Herzlichen Dank.

 

Darum werde ich mich bemühen, den Ansprüchen weiterhin gerecht zu werden. Ihnen über das hier von mir Beigebrachte hinaus das zu liefern, wonach Sie für Ihre Nachforschungen Ausschau halten.

Das verstehen Sie ja nun besser, daß ich einiges an Kontaktpflege betreiben muß. Daß mich das nicht nur Zeit kostet.

Die Dinge, die Sie von mir geliefert bekommen wollen, Herr Weil-Esch, wenn ich davon Kunde bekomme, stehen nicht ausschließlich in lokalen Zeitungen. Nein. Das ist zu einfach. Erfahre ich von irgend etwas, das für Sie von Interesse ist, muß ich meistens sofort dorthin auf Reise gehen. Länger vor Ort dableiben. Wofür Beträge von meinem Konto weggehen. Während das Leben daheim - Familie, Haus und Hof -, für mich mit jedem Tag teurer und teurer wird. Was heute zum Beispiel für Windeln an Geldbeträgen hingelegt werden muß, nicht zu fassen.

Dann muß man nur das erst einmal sehen: Vom Verwalter einer polizeilichen Asservatenkammer Kleinigkeiten gezeigt zu bekommen - das hat seinen Preis. Einen schönen.

Solch Summen, die erhöhen sich zusätzlich, sobald Sie, Herr Weil-Esch, sich entschlossen haben, daß Sie etwas haben wollen. Daraus etwas haben. Vielleicht sogar im Original.

Auch bei Zeitungsredakteuren und -reportern und dergleichen stoße ich oft genug lediglich dann auf größere Mitteilungsfreude, Lust zur Präsentation, habe ich bewiesen, daß ich Erzählungen von Sorgen, Kümmernissen nicht bloß so mit traurigem, verständnisvollem Gesicht zuhorchen kann.

 

 

 

 

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