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Blog von TeddeMehr

"Dreiundzwanzigster Gruss"

14. Februar 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #allerlei

 

 

Verbeugung vor denen von  Raging Slab

 

*

 

Titel des auf der ganzen Welt bekannten, preisgekrönten, renommierten Werks ist  Assmaster

 

*

 

Titelliste:

 

 

Feel too much       Bitch to kill       Mr. Lucky      Miracles       Rocks off is rocks off       Alpha jerk       King Pompadour       Shiny mama       The shield       Assmaster

 

*

 

Mitspielende Bevölkerung:

 

 

Jagory Slab: die Stimme, Übergriffe an der Gitarre

 

Elyse Steinman: Flaschenhals-Gitarre

 

Alec Morton: Bassist

 

Tim Finefrock: Getrommle

 

 

*

 

Alle Lieder sind von Strzempka geschrieben, von der Gruppe Raging Slab bearbeitet; ab und zu mal schreibt auch Morton ein Liedchen.

Die Texte sind von Jagory Slab

 

*

 

Die Örtlichkeit, in der das Ganze aufgenommen wurde: House of Music, West Orange, New Jersey

Aufnehmer: Danny Grigsby

 

*

 

Produziert haben die von Raging Slab höchstpersönlich und Mick Cantarella

 

*

 

Firmen:

 

Buy Our Records

 

*

 

Entstehungsjahr war 1986

 

*

 

(O je, so alt, was?

Und ich habe es sogar auf Vinyl.

Pures Vinyl. Unrein.

Ah, Raging Slab - wie abgebrüht die Lieder von Raging Slab sich anhören.

Heute noch!

Raging Slab - wäre vielleicht in der Gegenwart genauso ein Knüller. Wie Raging Slab es Anno dazumal waren.

Kaum was Staub in der Düse.

Mensch, Raging Slab - nie für Leute, die es brauchen, sich zu nahe an eine klangverstärkende Anlage begeben zu müssen. Oder aufdrehen, den Kopfhörer auf dem Kopf.

 

 

Ach, hören wir beispielsweise shiny mama ... So als statuiertes Exempel.

Sag' Dir, shiny mama, das ist ein Hobo-Lied.

Geht nicht über ein in Liebe erglühtes Exemplar der weiblichen Umwelt. Das Lied hat keine zum Mittelpunkt, der die Wangen heiß sind, während Du nahe bei ihr bist. Mit der alles für Dich geht - tralala.

Nein, ganz anders.

Bei shiny mama dreht es sich vielmehr um einen Eisenbahnwaggon. Die Pracht eines schmucken Waggons; jede Menge Glas dran verarbeitet.

Und das Teil dann am Abend, nachts hell erleuchtet ... In weiter Entfernung noch zu beobachten, was drinnen im Waggon los ist.

Einer dieser ganz, ganz noblen Speisewägen.

In dem SIE sitzen. Die Besseren. Die Herren und die Damen. Die, denen das Schicksal immer bestens mitspielt. Die Glücksmännlein und -weiblein. Nie das Allerkleinste, daß ihnen je fehlt.

Die speisen im Innern. Lachen. Werden von den Zugbediensteten umsorgt; jeden Wunsch kriegen sie von den Augen abgelesen.

Mutti scheint auf ... Ja, wie bei Muttern geht's für die in dem allererste Klasse Zugwaggon zu. Also: shiny mama.

Ganz anders die Lage bei der Person, die draußen rumliegt, -sitzt, -steht. Von außerhalb dem Treiben in dem Waggon zuschaut. Nicht das angenehmste, wärmste, das Plätzchen, an dem sie sich befindet.

Ganz Deiner Phantasie überlassen, wie trist die Situation desjenigen ist.

 

He!

Oder ist's ganz was andres, bei shiny mama?

Was meinst Du?

Find's denn selber raus, ob ich das mit dem Raging-Slab-Lied richtig verstehe.

Genauso die Frage, ob Jagory Slab sehr religiös war zu der Zeit.

 

Jedenfalls: Haufenweise Nummer-eins-Hits von Raging Slab!

Braucht sich wirklich keiner beschweren.)

 

 

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