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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 33

27. Februar 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

 

 

Die Interessantheit der angepriesenen Kampf- und Kriegsfilme hat mich dann nicht zu sehr in Mitleidenschaft gezogen. Kaum ein Verlangen, mir eines der filmischen Machwerke anzuschauen.

Zwei Heimatfilme hat es schließlich auch noch gegeben.

Viel im Fernsehen die Rede davon. Immer negativer drauf auf der Kritiker-Antenne.

 

Nachdem ich die Kinoschauwand draußen vorm Unteren nach unten längs abgeschritten war, alles genügend im Augenschein hatte, hab' ich mich abgewandt.

Abrupt, daß ich in der Bewegung innehalten hab' müssen. Angesichts des Unerwarteten, das mir einen Meter entfernt gegenüberstand.

 

Weil: SIE war da!

SIE

Wegen IHR, daß ich stehenbleibe.

SIE, die ich kannte.

Auf der Stelle.

Jetzt.

 

Stell dir das vor, Tagebuch: Quasi zweimal, daß ich das in der Erinnerung hab', daß ich SIE schon gesehen habe. Ohne SIE irgendwie größer zu kennen.

Aber jetzt - sofort, daß ich SIE gekannt hab'. IHREN Namen hatte ich auch sogleich gewußt - Manuela.

Manuela.

Meine alte Freundin Manuela.

Zwar ein bißchen älter, Manuela.

Aber, das war Manuela. Ganz klar.

Manuela, die sich mir gegenüber breitbeinig hinstellte, mir hergrinste.

 

Mensch, Mann!

Darf DIE das, Tagebuch? Wie und weshalb darf DIE das?

 

Warum kann DIE das?

Sich so frontal vor mir aufbauen - warum kann DIE das?

Wenn SIE ...

 

 

*

 

Sechzehnter Juli, Tagebuch.

Halb zwei Uhr am Nachmittag ist es. Genau: 14:35 Uhr.

 

 

 

 

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