"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 32
26. Februar 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"
Obwohl ich auf den Fortgang der Geschehnisse mit den Stadtbrunnen-Kerlies da verzichtet hab'. Die Möglichkeiten, die sich daraus ergeben hätten.
Für DIE. Für mich.
*
Tagebuch, Du, von mir aufgeklickt.
Tag: Immer noch der fünfzehnte Juli, Uhrzeit: 20:48.
Jetzt fängt die Fahrt an, schneller zu werden, mein Tagebuch.
Jaja!
Noch mal, zur Wiederholung: Kein bißchen was, daß ich vor fünf Tagen spinnermäßig unterwegs gewesen wäre. Überreizt war ich auch nicht irgendwie.
Das heißt, reif für die Insel - ich?
In keinster Weise.
Nichts für den Psychiater, dem seine Couch?
Ebensowenig.
War niemand, bei dem urplötzlich irgendwelche Sicherungen durchbrannten. Gleichgültig welche.
Wer mir etwas Unübersichtliches, ein böses Schicksal prophezeit hätte, den hätte ich einen doofen Miesmacher genannt. Selber sollte er sich in seinem Leben um die eigenen Angelegenheiten kümmern. Hatte er bestimmt genug mit zu tun.
Also ...
Anders kann ich das hier nicht festhalten, wie's bei mir zugegangen ist.
Tut mir leid, Tagebuch!
Kommen wir auf den nachmittäglichen Ablauf vor fünf Tagen zurück ...
Auf dem öffentlichen WC war ich kurz.
Danach bin ich auf ein neues ohne Plan drauflosgeschlendert.
Vor dem Schaufenster des Stadtkinos, das im Slang der Leute das 'Untere' heißt, hat mein Spaziergang gestoppt.
'He, gehen wir ins Kino ...?'
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