Die Kirchenvorsteher - Pastoren, Imame, so Vorbeter eben -, die werden zumeist von ihren Oberen in die Gemeinden geschickt, Leuten vor die Nase gesetzt.
An sie gewöhnen soll man sich. Mit ihnen leben.
Demokratisch gewählt, durch Gesetz legitimiert sind sie als solches kein bißchen. Nur ihrer Kirche ergeben, eigentlich.
Ewig können sie bleiben.
Höchstens von höheren Rängen abgelöst, abberufen werden, stellen sie sich als zu unbeliebt heraus. Oder häufen sich ihre Skandale.
An die Schulen drängt es sie, den Schulkindern was ihrer Religion beizubringen. Da kann im Unterricht plötzlich viel ein Thema werden. Alles andere als großzügig gegenüber Andersdenkenden, Ungläubigen. So was wird den Kindern in den Klassen mitgeteilt, schleichend oder direkter im Ton.
Von erhöhten Kanzeln herab in den Tempeln erzählen sie dauernd irgendwas, bis dahin, daß ihnen die Stimmen überkippen, sie lauthals rumzuplärren anfangen.
Der Rest der Bevölkerung, der das mit der Religion des predigenden Hohepriesters nicht sieht, teilt, und das, weswegen der sich so erregt zeigt, vielleicht so nicht verstehen würde, könnte, muß nicht unbedingt viel davon erfahren.
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