Fast Allmacht in Amerika
Überlegt man es sich, haben die Konservativen in den Vereinigten Staaten beinahe alles unter ihrer Kontrolle. Das geht dort ziemlich tief. Ist einschneidend.
Heute sitzen sie auch wieder im Weißen Haus in Washington, weil sie einen fanden, der vor allem als Kampagnenmeister groß war.
Das fehlte ihnen bis dato. Einer aus dem republikanischen Lager, der das Volk betäuben konnte. Nachdem der schwarze Präsident, ein guter Wahlkämpfer, ein Demokrat war. Der als US-Präsident im Grunde lange überall einer Mehrheit an Republikanern gegenübersaß.
Der, der im Jahre '17 nach dem Millenium ins Weiße Haus einzieht, nennt sich nicht "konservativ", was doch auch reichen würde. Er bezeichnet sich selber als "rechtskonservativ".
Rechtskonservativ!
"Rechtskonservativ" ist aber wieder was anderes, als wenn einer von sich sagt, er wäre "konservativ". Die Steigerung "rechtskonservativ" ist etwas viel Unangenehmeres als jeder Konservativer.
Große Fragen: Was könnte das sein bei ihm, "rechtskonservativ"? Warum nur "rechtskonservativ"? Was hat man denn davon?
Auf alle Fälle sagt er beinahe banal vernünftig, er möchte "Amerika groß machen". Arbeitsplätze nach Amerika zurückbringen. Eine hohe Mauer zur Abschottung gegen Einwanderer aus einem anderen Staat, die er zu errichten beabsichtigt.
Nur, das große Geheimnis nebenher ist: Amerika geht es eigentlich doch nicht übermäßig schlecht. Es herrscht fast so gut wie Vollbeschäftigung in dem Land. Die Börsenkurse sind im Grunde himmelwärts hoch.
Daß man sich fragt - was will der EINE in dem Land?
Derjenige, der nun also darf.
Klar ist: Den Horizont will er auf Amerika verengen. Den Klimawandel ignorieren, indem er ihn nicht für wahr befindet. Die Absicht hat er, groß für "fracking" zu gehen. "fracking", Öl- und Gasabbau in tiefliegendem Schiefergestein mittels Chemikalien. Kohleförderung möchte er ebenfalls aufs neue nach vorn bringen, für den nächsten Packen von Arbeitsplätzen. Als könnte Amerika nicht mit der Arbeitslosenstatistik leben, sowieso eine der besten, die die Nordamerikaner je hatten. Und als ob sich nicht auch mit erneuerbarer Energie Arbeitsplätze schaffen ließen. Etwa indem man in das Zeitalter der Elektromobilität eintritt, Elektrokarren oder Wasserstoffautos entschlossen baut. Ladestationen überall im Land errichtet.
Einfach weg von den doofen Verbrennungsmotoren. Solaranlagen könnten auf jedes Hausdach. All das, etcetera.
Es ist demnach alles komisch.
Komisch. Komisch. Komisch.
Wie der Umgang, den der Mann, der im November '16 frischgewählte Präsident der US-Staaten, eigentlich hat. Sozusagen rechts und weiter raus an den rechten Rand.
Wer sind die aber, die dort, die rechts?
Was von Abziehbildern von solchen hat es zum Beispiel in der europäischen Geschichte schon gegeben?
In Europa existieren für Rechte so Namen wie "Faschisten", "Nationalsozialisten". Doch auch alles Rechtskonservative, nicht wahr? Nehmen wir zum Beispiel etwa den "Duce" in Italien. Den "Führer" im alten Deutschen Reich. Der "Führer", der, der die Deutschen ab- und einkochte.
Alles große Zerstörer.
Als nichts anderes stellten sie sich nach einem Weilchen für ihre jeweiligen Länder heraus. Nachdem sie sich ausgeleiert hatten, die Verblendung die Augen ihrer Bevölkerungen verließ. Volk MUSSTE erkennen.
Auch die südamerikanischen Despoten rechter Hand, das sind reihenweise Rechtskonservative. Die nur eins größer konnten: Ihre Völker leiden lassen.
Das kann man da weiter rechts blicken. Blickt man ungefähr raus Richtung "rechtskonservativ".
Nun ein "Rechtskonservativer" in den USA.
Versteh einer die Nordamerikaner, daß die sich mit IHM quasi abschotten wollen vor der Welt. Tatsächlich, als ginge es ihnen allen momentan schlecht. Der neue rechtskonservative Präsident, der denkt dabei aber gewiß nicht daran, die Unterschiede zwischen Arm und Reich in den Staaten zu minimieren. Eher steht er dafür ein, daß althergebrachte Verhältnisse mindestens zementiert bleiben. Der Reiche bleibt reich, der Arme immer arm.
Was soll das Ganze tatsächlich werden, das in den nordamerikanischen Staaten?
Denke wirklich, die Nordamerikaner hätten es bei ihm besser dabei belassen sollen, ihn sich vorm Fernsehgerät hockend reinzuziehen. Dabei zuzugucken, wie er sein Familienleben a la "meine schöne Frau, meine tollen Kinder, mein riesiges Hochhaus, meine reichen Freunde" und dergleichen vorführte. Das langte doch lange überallhin. Ihn über manche Berufswünschler spötteln zu hören, wie anderswo zum Millionär gewordene Sänger über den Sangesnachwuchs ablästerten, nichts dabei auslassend.
Jetzt ist ER der Präsident dieses Landes!
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