Man hätte IHN kennen können
Eine schöne Melodie gab's in einem Nachbarlande, zu der wurde ein neuer Text geschrieben.
SEIN Lied entstand.
Eine hübsche Hymne. Die seinen Namen trug. Seinen Namen pries.
Mit großer Phonzahl weithin schallt es von den Fahrzeugen durch die Straßen fahrender Partei-Milizionäre.
Erheben sollen sich die in den Cafés und an anderen öffentlichen Örtlichkeiten herumhockenden Leute, damit dem EINEN und dem türkischen Staat den gebührenden Respekt entgegenbringen.
Dann und wann schon ist vorgekommen, daß in dem Lärm der Ruf des Muezzins unterging. Der Muezzin, der zum Gebet in die Moscheen ruft, ob von Band oder mit eigener Stimme.
Wär es nicht gewohnt, hätt man's vielleicht dann und wann verpassen können, loszugehen. In das Gebetshaus. Sich drinnen hinzuknien.
Welch eine Götterdämmerung gegenwärtig in einem Land. Ein regelrechter prophetischer Aufstand des Göttlichen.
Hätten alle das nur immer gewußt, daß sie auf jedem Bildnis von IHM, das sie jemals betrachtet haben, einen "Propheten" gesehen haben. Nicht irgendeinen Politiker mit totalitären Machtanspruch, sondern einen heiligen, anbetungswürdigen Mann.
Ja, einen Propheten gar. Mindestens einen Propheten. "Prophet", das könnt durchaus sein.
Wenn die schnöde Welt nicht bald noch erkennen möchte, daß hier nicht bloß ein neuer Prophet umgeht, sondern, sondern .... Sondern was Größeres. Was viel Größeres. Göttliches.
Noch was viel Größeres, das möglicherweise während jenen Tagen des Heute in diesem Land unter dem roten Halbmond sich abspielt. Ein Land, geführt bisher nur von einer Partei und einem Führer, der sich wahrhaft die Größe für das Land wünschte. Sich das altvordere Reich zurück.
Jener. Jener eine. Der EINE jedoch.
Den nicht richtig zu überblicken. Vielleicht etwas, was in der christlichen Bibel ungefähr so geschrieben steht, daß die Leute zu seinen Lebzeiten nicht in der Lage waren, IHN zu erkennen. Den "Gottessohn". Daß sie ihm als mit Blindheit Geschlagene deswegen lästerten, IHM ihren frevelhaften Spott und alles an abfälligem Unglauben entgegenbrachten.
Erst später wurde der Menschheit dann ihr Irrtum bekannt. Als es zu spät war. Alles zu spät. Viel zu spät.
Könnte es, wenn man gegenwärtig Richtung Türkei blickt, denn nicht genau dasselbe sein? Daß man was verpaßt haben könnte. Ein göttliches Wesen. Ein göttliches Wesen, als es auftrat unter den Menschen. Von diesem nicht erkannt.
Statt sich vor IHM niedersinken zu lassen, IHN anzubeten, hat man nur über IHN geklagt. IHM schlimmste Absichten unterstellt und ihm unrühmliche Namen gegeben. Obwohl ER unermeßlich war in SEINER Großzügigkeit. Als einer, der in seiner Gnade, grenzenlosen Güte herabkam unter das Volk. Aus der Götterwelt. Für die gesamte Menschheit. Ein Geschenk an die Erdenbürger wegen SEINER Gottesabstammung.
Um die man vielleicht durchaus wissen hätte können, wenn man IHN sah. Dabei merken, daß noch Schreine für ihn errichtet würden. Für Menschen, in sie hineinzuschreiten. Um sich im Innern auf die Knie niedersinken zu lassen, inbrünstig zu beten. Zu IHM und SEINEM Abbild zu beten.
Keiner heutzutage wollte das bis dato sehen, wie nahe ER jenem einen Propheten doch war. IHM.
SEINE Größe die eines Propheten. Mindestens. Wenn nicht viel, viel mehr, das sich der Erdenwelt durch IHN repräsentierte.
Bei all seiner Allmacht heute bereits in seinem Land, wenn ER reingeht, mitten zwischen seine Bevölkerung. Unter sie kommt.
Den Boden, auf dem ER geht und steht, jedermann müßte sofort niederstürzen, die Erdkruste küssen. Küssen. Und noch mal: küssen.
Eine größere Ehre, als IHN oder SEINE Abbildung irgendwo zu blicken, gibt es momentan vielleicht auf Erden regional nicht.
Da hätte man nichts verpassen dürfen. Wie damals, als keiner den "Gottessohn" kannte.
-------