Bei einer privaten Scheidung ...
28. Juni 2016 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #allerlei
Noch immer möchte der Partner - die Briten - alles, was er vorher hatte. Alles unverändert.
Der Hooligan in Shorts und Latschen lümmelt sich mit dem nächsten Bier in der Gegend rum, kratzt sich die bleiche Wampe.
War wirklich der Witz, daß ausgerechnet ER beim Anwalt war. Er hat sich das mit der Scheidung besorgt. Vollzug gemeldet. Es laut in die Welt hinausposaunt.
Aber jetzt - weil er so nett ist, ein so ein hübscher Anblick, man selber nicht die Scheidung eingereicht hat - will er sich alle Zeit der Welt lassen. Spricht schändlich von den Fristen, die ihm zustehen,
Solange wünscht er sich, alles wie zuvor.
Den ehelichen Pflichten soll man anscheinend auch noch nachkommen. Obwohl er mit seinem Geschrei und seinem Gehabe mit der öfters drohend erhobenen Faust, dem Gerede von der Pistole, die schießt...
Privat hätte jede Partnerin bei so einem mehr Möglichkeiten, als Europa sie gerade hat.
Privat könnte jeder den Mann - oder was immer sich da aufführt, sich gehen läßt, wüste Drohungen ausstößt - per Anruf bei den Behörden aus dem Haus schaffen lassen.
Die kaputtgeschlagenen Möbel, zerbrochenen Gegenstände werden in Rechnung gestellt, er, sie, es hat Wohnungs-, Haus- und Platzverbot.
Näherkommen: nicht auf fünfzig Meter. Ansonsten wird's teuer. Könnte sogar Gefängnis drohen.
Aber hier...
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