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Blog von TeddeMehr

Des Kaisers Berittene

4. Juni 2016 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #allerlei

Dachte echt immer: Was spricht der eine Herr dauernd von "Europäern"? Am Genozid an den Juden stört die doch im Grunde nicht viel.

Jetzt könnt das Bild dafür nicht deutlicher sein: Gemeint ist das durchaus. Wegen dem, was die Deutschen anstellten, das in den KZs gipfelte, möchten sie sich hier in dem Fall auch gerne der Deutschen bedienen. Damit der Blick kaum auf SIE fällt. IHRE damaligen Absichten besser zu verschleiern, abzustreiten wären. Vor der Weltöffentlichkeit. Sich selber gegenüber.

Das scheint die Stoßrichtung: Wenn man das Erster-Weltkrieg-Geschehen so als Vollbild den berittenen Kaiserlichen in die Schuhe schieben könnte. Die sich als Verbündete im ersten Weltkrieg im Land, dem osmanischen Reich, befanden.

Man wäre bei den wahren Mördern quasi nur der doofe, linkische Handlanger. Der Mitläufer, der gehorchte, vielleicht die Massengräber aushob. Ausheben mußte. Gezwungen wurde, vielleicht sogar mal was darüberhinaus anzustellen, weil die, diese Deutschen, das, obwohl man sich als Osmane auf eigenem Grund und Boden aufhielt, verlangten, daß man sich auch mal am Gemorde beteilige, den schlimmen, bösen Dingen, die Armeniern auf ihrem langen Marsch passierten ...

Ach, das soll dann nicht auch deutsche Geschichte sein? Nichts, über das kein deutscher Bundestag im entferntesten zu beraten hätte?

Keine deutsche Heimatgeschichte, nur weil welche, die heute "Türken" heißen, für sich gerne den Weichspüler hätten. Den eigenen Schulkindern gerne was andres weismachen, was ihre stolzen "osmanischen" Vorväter angeht. Beziehungsweise solches bereits länger denen lehren, in den Schulen.

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