Die Diözese München: ein wahres offizielles Schatzkästchen von schlappen sechs Milliarden.
Dabei ist das längst nicht alles: Es wurde nicht dazu gerechnet, was Grundstücke für einen Wert haben, Gebäude. Jede Menge stilles Vermögen hat die Diözese dazu noch. Ständig arbeitet das Geld in aller Stille weiter. Daß sogar von zehn bis zwölf Milliarden und mehr die Rede sein könnte.
Die Diözese München, reicher als so eine in Nordamerika, die zuvor als die reichste galt.
Mit Hilfe der Ehrenamtlichen und Laien könnte die Kirche immer noch reicher werden. Jeden Tag.
Schon die Frage: Was sollten denn da die Aufführungen von wegen so einem Bischof, bloß weil der für sich goldene Wasserhähne im Bad haben wollte? Für sich nur das Beste vom Besten. Man hat es doch. Man kann es sich doch leisten. Aus der Portokasse kann man's bezahlen.
Sieht gerade aus, als hätte der Mann nur nicht heucheln wollen. Außerdem: Hätte doch keiner größeren Wind drum machen müssen, sich irgendwie aufregen und die Presse einschalten. Schließlich müssen so Buddha-Statuen auch nicht nur goldüberzogen sein. Sondern können Massiv-Gold sein. Reinstes Gold.
In Echt: Ich muß doch keinen doofen Kupferring am Finger tragen, wenn der aus Platin mir besser steht. Oder? Warum den Platinring groß verstecken, oder mein Gewand zerreißen, als müßte ich Lumpen tragen, nur um zu tun, als ob ...?
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