So Freiluftveranstaltungen. Theateraufführungen unter freiem Himmel. Die Schauspieler mitten unter dem Publikum. Sprechen ihre Texte. Oder es wird sogar frei improvisiert. Die Leute nehmen teil an der Geschichte.
Wie bei einer freien Theaterimprovisation, so sollte man sich die Arbeit eines "Agent Provokateurs" vorstellen. Der "Agent Provokateur", der bei Demonstrationen mitmarschiert, dann spontan und absichtsvoll Einfluß auf die vielen nimmt, Kleinigkeiten veranlaßt, die keiner vorher so in Planung hatte. Obwohl der Charakter durchaus in der Gruppe angelegt gewesen wäre. Vielleicht die von der Staatsmacht mal mit Steinen zu bewerfen. Bis sich das aufputscht. Daß die Polizisten handeln müssen, die Demonstrierenden einkesseln.
Die Tätigkei eines "Agent Provokateurs", in der Art zu betrachten: Da ist ein Funke, der glimmt. Diesen Funken, den bringt er zum Überspringen. In voller Absicht. Bei anderen geplant, dessen Mitarbeiter der "Agent Provokateur" in Wirklichkeit ist. Von dorther bei Gruppen, in einen Kreis Gleichgesinnter eingeschleust. Die Politik des "Agent Provokateurs": sicher auch Trugschlüsse zu erzeugen, die vielleicht dazu führen können, daß welche wo losschlagen, obwohl der Boden dafür eigentlich nicht bereitet ist. Der "Agent Provokateur", der für die Täuschung sorgt.
In der europäischen Region Deutschland könnte man Einsätze von "V-Leuten" als so "Agent Provokateur" bezeichnen. In der Gegend ist auch davon zu erfahren, daß Bestimmte rechten Gruppen weiterhalfen. Daß durch so Einzelne erst Dinge überhaupt passierten.
Bei der Theateraufführung kann am Schluß ebenfalls was geschehen: Und zwar das, daß Uneingeweihte auf einem Platz dazukommen, solche, die nichts von den Theaterleuten wissen. Die Aufregung ist für die Ahnungslosen zu gewaltig, die Szene und die Sprache zu komisch. Weil es so und so am Platz zugeht, wird von ihnen die Polizei gerufen.
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