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Blog von TeddeMehr

Zu desorientiert sollte keiner sein ...

4. August 2016 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #allerlei

Wer desorientiert ist, sucht - der könnte auch finden.

Deshalb sollte jemand auch nur im ungefähren ohne Kompaß sein. Ehe er was Verkehrtes findet. Irgendwas, das er nicht braucht, weil's keiner braucht.

Wenn man sich überlegt, daß es überall auf der Welt auch offene Türen gibt. Räume, in die man ohne weiteres hineingehen kann und in denen man scheinbar willkommen ist.

Was immer die dort "nur" von dir wollen. Vielleicht, daß du mit ihnen deine Gebete sprichst, ewig über Gott und die Welt mit ihnen redest. Oder du entdeckst, deine neuen Freunde sind in Wahrheit aus dem rechten Lager, versuchen, dir Dinge anders zu erklären, als du sie wußtest, ehe du bei ihnen angekommen bist.

Jeder bleibt auch nur dann dein bester Kumpel, wenn du kaum widersprichst, an dem zweifelst, was um dich rum ist. An dem, was du irgendwann für die Leute anstellen sollst. Gleichgültig, was es ist.

Also: Getäuscht werden kannst du viel. Der Suchende das Falsche für sich auffinden.

Einen Glauben, der eigentlich immer mehr ein Gefängnis ist, ein böser Pfropfen, der dir draufgetan wurde. Oder eine Gruppe, in der du nichts machst, als Befehlen zu gehorchen. Zu dienen. Und an die "Sache" zu glauben. In ihrem Sinne sinnlos zu handeln. Ansonsten hat man keine besonderen Einfälle, als deine Dienstbarkeit. Während man dafür sorgt, dir nach und nach immer mehr wegzunehmen. Bis du kaum mehr Möglichkeiten hast, Flucht: schwierig. Der Horizont überall dir verengt.

Außer denen, außer denen hast du niemand mehr.

Wenigstens, solange du nützlich bist. Von Nutzen sein kannst.

Solange ist alles gut mit dir.

Man sollte also nicht leichtfertig sein. Es gibt eigentlich mehr zu verlieren, als man denkt.

Auch wenn man vielleicht als einer endet, der in einem eigenen Kreis Befehle gibt. Befehle, die allerdings auch nur ähnliche Befehle sind, denen man früher selber immer gehorcht hatte, als man unter anderen ein Befehlsempfänger war, ein gut brauchbarer Idiot. Man kennt es nun aber nicht mehr anders. Selber gibt man das weiter.

Als gäb's nichts darüberhinaus, könnte man nicht der sein, der belogen wurde. Von Lügnern. Täuschern, Blendern.

 

 

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