Das ist ein Niveau. Da vergeht einem der Witz mit der Creme.
Müssen Leute was verwechseln. Denen es im Grunde überhaupt nicht toll mies geht, es sei denn, es geht manchem mies, weil er eine Gruppenzugehörigkeit hat, die unter aller Kanone ist. Da kann schon was mies sein.
Weil manche eventuell ein wenig Abstand nehmen von einem Personenkreis, wenn das klar wird, das, mit wem man es zu tun hat.
Soll vorkommen, oder?
Jemandem den "Judenschädel" einschlagen wollen. Den "Judenschädel". Klingt wie beseelt von uraltem Geist. Nichts, um es in der Gegenwart eigentlich für was gebrauchen zu können.
Dieses Thema "Jude", ein Mittelalterliches. Das uralte Spiel, jemandem für irgendwas die Schuld zuzuweisen. Aus einer Bevölkerungsschicht, eine Minderheit einen Sündenbock zu machen. Erleben die Zigeuner bis in die heutigen Tage.
Außerdem: Was hat man nur davon, junge Leute, die aus einem schrecklichen Krieg in ihrem Heimatland flüchten mußten, mit dem Messer zu bedrohen? Auch noch welche wegen nichts zu verletzen?
Sogar Mörder sind in der Gegend unterwegs, die in Kauf nehmen, jemanden zum Beispiel bei einem Brandanschlag umzubringen. Es hat bereits Tote gegeben.
Und die, die sich zu so was aufgerufen fühlen, findet man die nicht selber im Grunde widerlich? Kann man denen wirklich Applaus klatschen? Ihnen in einem Wirtshaus auf die Schultern hauen? Ihr billiges, plumpes Treiben gutheißen?
Tun sie das, was sie anstellen, denn wirklich für irgendwen, der ihr Mitbürger ist?
Oder ist es nicht eher ihr Eigeninteresse? Plötzlich meinen welche, sie wären wieder wer, könnten sich das unbeschadet leisten, was sie aufführen. Weil sie sich der Zustimmung ihrer Umgebung gewiß sind.
Persönlich denk ich, hier war seit längerem viel zu viel Wegschauen unterwegs.
Schon lange bevor das mit der Flüchtlingsproblematik und allem losging, brodelte, gärte da was.
Sicher, weil man sich zu viel Ärger, Aufruhr ersparen wollte, wurde nur einem geringen Maße gegen das Treiben Bestimmter kaum was unternommen.
Dafür hat man ihn in der Gegenwart, den Riesenärger.
Zu vieles, das man zum Beispiel in den östlichen Bundesländern größer als notwendig werden hat lassen, was den rechten Ungeist angeht. Ihnen nur mit einem Polizistenauge kleinteilig zuzusehen, sie zu begleiten und zu sagen "Tut das bitte nicht" - das genügt eben nicht.
Das hat mit den ganzen Flüchtlingen und so tatsächlich kein bißchen was zu tun. Das hat dort schon zuvor im Hintergrund gespukt. Weil regional denen massenhaft was durchgegangen ist. Strukturen von ihnen, die man nicht zerschlagen hat. Nicht enteignen hat man wollen. Die ganzen behelmten Anti-Terror-Kommandos, die sieht man ja nur immer in Bezug auf die Möglichkeit von islamistischen Anschlägen. Woanders wären sie auch vonnöten, in voller Montur. Die Mittel des Rechtsstaates auszuschöpfen.
Wirklich, das hat man gegenwärtig davon, wenn nichts getan wird.
Jetzt denkt dieses Volk immer mehr, es würde für sie passen. Wegen so einer bürgerlichen Aufregung, Unruhe könnten sie ins Spiel kommen. Dürften sich nun um so deutlicher zeigen.
Als wäre es die Stimme eines einzelnen Bürgers, die aus ihnen spricht. Hätten SIE sich für ihn um was zu sorgen und zu kümmern, worum sich keiner kümmert.
Die Blindheit auf dem rechten Auge. Sie war berühmt. Nun kommt das ans Licht gekrochen, was unterfüttert und gepolstert wurde. Nichts anderes ist es.
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