Kann sie das Glueck tatsaechlich verlassen?
3. November 2016 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #allerlei
Dritter November: "Weltmännertag".
Weltmännertag soll der dritte November sein. Wußte ich überhaupt nicht.
Demnächst ist im November '16 nach dem Millenium eine US-Präsidentenwahl.
Ein weiblicher Kandidat tritt gegen einen männlichen an.
Den einen der beiden freut also der "Weltmännertag" sicher. Das heißt, dem könnte der Tag glattweg was bedeuten.
Ihm, als Mann. Ein Mann allerdings, der gerne in den hinterletzten, untersten Schubläden rumkramt, In denen es unter anderem auf Erinnerungsalben jede Menge Bilder mit männlichen Despoten zu sehen gibt. Auch jede Menge Uniform.
Einem männlichen militaristischen Geist geben die von der Diktatur gerne den Vorzug, solange sie nur die Kontrolle über das Militär und die Polizei im Staate haben.
In den Zeiten der Gleichberechtigung wird allerdings auch den Frauen der Gleichschritt gelehrt. Ziehen sich welche aus dem Frauenlager Uniformen an. Armee- und Polizeiuniformen.
Na ja, ändert das am Ende was? Mann oder Frau? Könnte es nicht auch mit weiblichen Gesichtern ähnliche Resultate geben?
Der Faktor "Frau", einer, der ist für die Kandidatin allerdings einer von herausragender Bedeutung.
An erster Stelle wäre sie liebend gerne die erste Frau, die es auf den nordamerikanischen Präsidentenstuhl geschafft hätte.
Etwas, das ihren Namen in aller Ewigkeit rühmen würde.
Auf ewig wäre ihr der Ruhm sicher, die erste Frau in diesem Amt gewesen zu sein.
Darum scheint's sich in allererster Linie bei ihr zu drehen: der Ruhm einer weiblichen Präsidentschaft.
Wobei, lange hat es danach ausgesehen, daß sie wenig Glück bräuchte, ihren Sitzplatz hinter jenem Bürotisch einnehmen zu können. Angesichts eines Mannes rechten Geistes. Welch ein Glücksmoment, daß so einer gegen sie antritt, höchstwahrscheinlich hätte sie die erste Präsidentin werden können.
Obwohl andererseits der Faktor "Frau" in der Politik wenig bis gar nichts zählen dürfte. Nicht für irgendwas.
Als ob für die Frauen in der Politik nicht auch alles gelten würde, was für die Männer in der Politik gilt. Alle greifen sie am Ende dieselben Arten von korrumpierenden Möglichkeiten an. Eine Charakterprüfung, die für die Frau genau die gleichen Probleme aufwirft wie für jeden Mann.
Das Motto ist: "Korrumpierbar kann am Ende jeder sein". Ob Mann oder Frau, das kümmert an dem Ort nicht.
Da gibt's keine besonderen geschlechterspezifischen Unterschiede.
Und das Glück, das kennt auch keine Geschlechterbevorzugung.
Wenn sie, die Frau, weiter derart groß an Glücksmoment einbüßt, könnte glatt doch ER doch noch Präsident werden. Allem zum Trotz, was er an Rechtslastigkeit mit seiner Intoleranz, Ignoranz als Angriffsfläche darbietet.
------
Newsletter
Gib Deine E-Mail-Adresse ein, um bei zukünftigen Artikeln benachrichtigt zu werden.
Seiten
Kategorien
- 768 "Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"
- 374 mehr meilen
- 370 Kurzware
- 368 "Drei Erwachen"
- 360 hug it
- 352 allerlei
- 325 Kurzware II
- 315 kleine Szenen
- 310 Kleinteile
- 304 rundgehen
- 223 "Die Augenzeugin"
- 167 nach dem Tritt
- 152 dreimal erwachen
- 93 T-Rixi
- 57 K.K.
- 39 miles
- 22 Jäger des nächsten Textes
- 16 Kurzgeschichte