Schmelzen und Härten
Mit einem 3-D-Drucker könnt man ja jetzt schon kleinere Zaubereien am Mars droben vollbringen.
Kommt wahrscheinlich nur drauf an, was das Labor von "InSight" alles beinhaltet. Darauf, was für Metalle, Kunststoffe und so das, das man als "Werkstoffe" handeln kann, auf das, das man mit der "InSight"-Labortechnik entdeckt, was man auf oder in der Marsbodenfläche vorfindet. Für die spätere "generative Fertigung".
Man spricht hier von den "physikalischen, chemischen Schmelz- und Härtungsprozessen". Die ein heutiges Drucker-Gerät inbegriffen hat.
Unter der Voraussetzung reichen für Ereignisse auf dem Mars ein paar Universaldrucker aus. Wenn man erst was aus der Bodenunterlage ziehen kann, diese Drucker zu versorgen, zu "füttern" ... Weswegen man eben über die Bodenbeschaffenheit am Mars genauer Bescheid wissen muß ...
Dann kann man auf dem Mars eine richtige Bodenstation vorbereiten, ohne sonst etwas Größeres von der Erde aus Richtung Mars verbracht zu haben. Außer dem einen oder anderem Gerät aus der Druckerware, eins, das zu vielem in Lage wäre. Dinger, die alle mögliche Formen dutzendweise ausbilden können. Haben sie erst das und das Material zur Verfügung, daß man beginnen kann, "auszudrucken". Innerhalb relativ kurzer Zeit hätte man Zeug für alles mögliche rumliegen, das vor dem steten Windaufkommen und der angreifenden, erorierenden Marswitterung geschützt werden müßte.
Der Wahnsinn, überlegt man sich das mal, diese Möglichkeiten urplötzlich. Da könnten denn doch mal Menschen, die auf dem Mars landen, die Bauwerke hochgerichtet vorfinden. Der Bausatz fugenlos zusammengefügt.
Etwas, das man ratzifatzi abdichten, dämmen könnte, das wäre eine Höhle. Eine ausgestaltete, geschützte Höhlung, die Örtlichkeit, wohin man was für die Lagerung verbringen kann.
Man wäre in der Lage, sich vollständig einzurichten. Mit dem und dem Kunststoffmöbel aus dem und dem Universaldrucker. Fast nichts mehr, das nicht ausdruckbar ist.
Man muß sich DAS nur vorstellen: die moderne Druckertechnik, die bald nichts mehr als unmöglich zuläßt. Nahezu alles vermag man auszudrucken. Alles. Eben vom Möbel bis zu Teilen einer Gebäudefassade. Unendliche Weiten auf dem Erdglobus, und erst recht auch am Planeten Mars droben.
Was mit der Druckertechnik heutzutage längst die Möglichkeit ist, da braucht was wirklich nur noch einen massiven Drucker. Den auf den Mars raufzuschaffen. Einer, der restlos ohne was von der Erde arbeitet, weil er all die benötigten Materialien einfach aus dem Marsboden herauszieht. Was immer zu schmelzen ist, in Form und Gestalt zu bringen, das hat Nützlichkeit, das kann man verwenden.
Was da an Vorarbeiten auf Erden bald noch vonnöten ist: eine Rakete mit vorndran angebrachter Sonde, die man in den Himmel hinaufschießt. Die Sonde, die sich, draußen im Weltraumäther eingetroffen, Richtung Planeten Mars begibt. Ein Teil der Sonde umkreist als Satellit weiterhin den Mars in einer Umlaufbahn, während ein nützliches Instrument drunten auf der Marsbodenfläche aufsetzt, Landung nimmt. Augenblicklich, daß die Gerätschaft mit seinen Unternehmungen beginnen könnte. All dessen des ganzen Restes, der nötig ist, den schaufelt sich der Roboter unmittelbar aus dem Boden. Aus dem Marsboden.
He, ist nicht so eine Sonde im November des Jahres '18 am Mars eingetroffen, hatte eine problemlose Landung? Zwei Dinge: ein Satellit. Und dann: jenes Teil, das sich heutzutage bereits besser am Marsboden ausgerichtet hat, Für die ersten Bohrversuche muß man denn fest im Marsuntergrund verankert sein, positioniert, den Windböen zu trotzen. Damit sie anfangen könnte, die Tiefenbohrung, mehrere Meter tief rein in den Mars-Untergrund. Das Fördern, das Heraufbefördern, das im Kern des Bohrers. Was der Mars der Metallurgie Geheimnis preisgibt. Wer weiß, was zudem lange profan ins Sondeninnere reingeschaufelt worden ist. Was bereits einer Analyse im Innern des Sonden-Labors unterliegt, was dahingehend an Datenflut, die sich aus der Schmelze ergeben, in der irdischen Bodenstation in den USA eintraf. Was da für eine Goldgräberstimmung herrscht.
Ist es nicht bereits "InSight", ist es mit Sicherheit die nächste Marsmission, die man startet. Mann, Mann, so könnt man sogar sofort mit dem großen Schürfen beginnen. Dem Ausbeuten des Planeten Mars. Die Raketen, die die Marsbodenschätze Richtung Erde "fahren" können, die baut man einfach mit ein paar Druckern am Mars droben. Ansonsten wäre bald nichts mehr größer nötig, außer daß man sich drum kümmert, daß die Bauteile vom Roboter paßgenau zusammengesetzt werden. Daß diese Programme fehlerlos laufen.
Bis man was Richtung Erdball verschiffen kann, das ... Der Anfang: daß sich die Raketen vom Marsboden aus in den Marsorbit hochschießen, Dort, daß sich weiter was installiert, daß sich Volumen vergrößert, bis die ersten "Schiffs"-Ladungen zur Erde abreisen.
Sind das plötzlich Möglichkeiten hier, da knallt's dich ja weg. Und wer weiß, wie unmittelbar diese Zukunft ist. Die US-Amerikaner, die gucken nun als erstes mal nach, an ihrem ersten "Claim", was so übliche Sache ist. Was sie entdecken können, mit was so die Ausdrucker alles mit "Futter" versorgt werden könnten.
Der Mars für so was interessanter als der Mond, weil der Mars eine brauchbare Schwerkraft hat. Das muß man echt sehen: Herrscht erst mal Verkehr Richtung Mars zur Erde und umgekehrt. Dann kann sich alsbald eine Perle an die andere reihen. Wer weiß, der Mars und "America first". Wie es da bald zugeht, von wegen den "Claims" am Planeten Mars ... Wem gehört der Mars eigentlich? Kann einer das Recht am Mars für sich reklamieren? Zunächst hat man auf Erden noch Ruhe vor so was.
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