"Sabotage" war da ungewöhnlich was ein Scheibentitel
Ist es denn nicht so gewesen, daß Mitte, Ende der siebziger Jahre so die Musikgruppen etwas Langhaariger waren, die die "DDR"-Grenze überqueren durften? Um im "Westen" aufzutreten. Als hätten die mit den langen Haaren viel was mit den "DDR"-Oberen und ihrer autoritären, autokratischen Mentalität zu schaffen gehabt, daß die irgendeinen Vorteil wo erwarten hätten dürfen. Und trotzdem reisten DIE ...
Im Grunde war das nicht das bißchen der Fall, daß den Jugendlicheren in der "DDR" das Neue, das Angesagte jener Mitte-der-Siebziger-Jahre-Tage entgangen wäre. Trotzdem spielten da nun im "Westen" so die mit Dauerwelle und ein wenig Kajalstift aufgehübschten Typen mit ihren Klampfen und Tasteninstrumenten in der Landschaft rum. Trällerten ihre eingängigeren Liedchen, die weniger mit dem was zu tun hatten, daß sie ab und an zu experimentelleren Klängen fähig waren, sich rauher im Raumklang anhörten.
Während man da in der "DDR" allerdings längst mit dem "Punk" abging. Überdies war der Auftrieb der politisch Rechtsdrehenden, die sich aus dem Britischen "Skinheads" hießen, auch nicht eben von schlechten Eltern. Die "Begleiter" der "Punks", die, die sich als "Skinheads" erklärten. Die "Hautköpfe", jene, die sich auf einen vorvorgestrigen, unsäglichen "Faschismus" voll Vorurteilsbezogenheit beriefen. So ganz uralte Profan-Grüße der Welt vorzeigten, von daher Kleinigkeiten in der Gegend rumbellten und -plärrten, als wäre so was wie sie auch nur irgendwas für einen kuhleren Kerl. Bei Vollglatze, Springerstiefeln, hochgekrempelter Röhren-"Dschiens" und so manch anderen altvorderen Ansagen einer Nazizeit-Bezogenheit. SIE, daß in ihrer Grobschlächtigkeit schier fast nicht zu fassen waren. Aber, es trat bei dem mit dem "Punk" dazu, kam damit daher. Auch englischsprachig, und man konnte ebenfalls SEINE Tonträger mit Gitarrenklängen dazu kriegen. Anbei dem der augenzwinkernden "Punk"-Wolke, der gewaltigen "Punk"-Inszenierung.
Die einen die "Punks", die sich mit Sicherheitsnadeln die Wangen durchstießen, sich auch öfters einen"Irokesen" per Haarfestigerspraydose hochstilisierten. Sich biertrinkend und mit Drogen rumspielend durch die Gegend lümmelten, auf schäbig machten. Währenddessen die "Skins" genauso Bier soffen, sich aber zusammenrotteten, um aus der Gruppe heraus mancher Aggression in einer Manier freien Lauf zu lassen. Irgendwie der, vorüberkommende Leute einfach anzugreifen, weil ihnen da Nasen oder Hautverfärbungen nicht gefielen. Dabei mit dem brauner Ideologie als Grundsatzidee so Dinge, die früher Geschehnis waren, verleugnend. Aus dem heraus, daß sie in den Straßen herumspukten. Selbst noch ab und zu in einer Stadt die "Bürgerwehr" mimten, "aufräumen" wollten. Bis die wirkliche Ordnungsmacht herbeigerufen wurde. In der "DDR" beispielsweise die "Volkspolizei". "Volkspolizei", der Oberbegriff für die Polizisten in der "DDR". Selbst zu Morden waren die "Skinheads" fähig. In der "DDR" nochgerade. Tote nach so Hetzjagden gab es zu "DDR"-Zeiten verschiedentlich. "DDR"-Skinheads, die die von ihrer Staatsführung in die "DDR" Eingeladenen, die einem afrikanischen oder asiatischen "kommunistischen Bruderstaat" entstammten, durch die Straßenschluchten hetzten. Mit allem möglichen bewaffnet. Nicht bloß mit "Baseballschläger", jenem nordamerikanisch-stämmigen Sportgerät.
So ging es mal zu in der "DDR". Währenddessen im Westen so die Gruppen "DDR"-Langhaariger, die, als hätten die nicht auch schon längst die Neuigkeit mitbekommen, Überbleibsel aus der "Hippie"-Zeit blieben, Konzerte spielten. Sie, weltlich für den Devisen-Hunger der "DDR"-Herren auf Tourneereise. Gebildete Leute außerdem, die zu jedem möglichen Thema alles mögliche zu erzählen hatten. Regelrecht, als wären sie in der "DDR" freiere Leute, könnten mit ihrer Rede dort bei ihnen daheim keinen größeren Ärger kriegen. Keine Staatsbeamten-Besuche, obwohl "DDR"-Beamtete die bei den Musikern ins "DDR"-Land geschafften West-Devisen zufrieden zählten.
Lustig was, das da Mitte der siebziger Jahre urplötzlich anders wurde. So aus Großbritannien in jeden Winkel der Welt schwappend. Nicht nur, daß da ab einem Mitte-der-siebziger-Jahre-Moment vieles viel schlechter produziert wurde. Als noch vor dem großen Schnitt da, den die "Punks" bis heute abbilden. Von der britischen Insel her spottete man als "Punk"-Ausrichter das erstemal aller möglicher "Jugendkultur". Etwa dem "Swing" der "G.I.s". Dem "Jazz". Oder dem Auftrieb des "Rock 'n' Roll". Dem "Beatnik", mit dem die Sechziger begannen. Bis zu dem dreitägigen Geschehen in "Woodstock". Bei all dem Wahnsinn der "Beatles" und der "Rolling Stones". Das stockte mit dem "Punk".
Mitte der Siebziger war in dem Sinne erstmalig was ein scharfer Schnitt. Von daher war er, ein "Cut". Ab Mitte der Siebziger verhielt man sich mit dem, das man "Punk" hieß,. Und beim "Punk" dabei, die "Skinheads", bei all dem mit dem "Punk", daß die mit in Erscheinung traten. So als eine "Bewegung". Auch eine für junge Leute. Jugendliche. Wenn die ein Aussehen wollten, einen Stil. Die Glatze war ein Markenzeichen.
Das Wenigste war dann Mitte der Siebziger noch wie es früher war. Nach dem besagten "Cut". Als hätte es beim Liederschreiben einen wahren Einbruch gegeben. Die Luft wurde raus- und abgelassen. Bei dem, was man bei den "Beatles" noch als Größe und Experimentfreude abfeierte, Dem war ab Mitte der Siebziger richtiggehend schlagartig nicht mehr so. Wirklich, überdies, als hätte wer was unvermittelt verlernt, was er zuvor noch so problemlos ohne weiters konnte, beim Texte- und Liederschreiben. Den jugendlichen Trotz, den wollte man anders kanalisieren. Mit dem "Punk" etwa konnte jedes "Zigarettenbürschchen" nun wieder wie sein Vater aussehen. Mußte sich nirgends mehr mühsam seine Haare zu einem Zopf binden oder so. Der "Punk", der hieß: die ganzen Haare ab. Und wehe, du wolltest längere Haare. Wie in den fünfziger Jahren sah es im Grunde auf den Bühnen droben urplötzlich wieder aus. Wie in den Fünfzigern, nur ohne Esprit,, Elan. In den Fünfzigern, da war das die Kurzhaartolle im Elvis Presley-Stil, die man sich in die Stirn fallen ließ oder mit Gel zu etwas Spitzerem, schärfer Umrissenem zurechtkämmte. Dort auch mal ein Junge-Leute-Erkennungsmerkmal. Was in der zweiten Hälfte der Siebziger bei Igel-Haaren und so was kaum was zu bedeuten hatte. Außer dem, daß es sich rauswusch. Montags, nach dem Wochenende in die Arbeit gekommen, bemerkte keiner mehr was. Glatzköpfig waren so schon einige.
Die "Skinheads", sie waren eine Seuche in der "DDR". Viele Morde begingen die "Skinheads" in der "DDR". Die Staatsmacht fürchtete öfters, dem "Skinhead"-Spuk nicht Herr werden zu können. Was Schweiß stand "DDR"-Ansagern auf der Stirn, daß die im Westen bald noch größer was mitkriegen würden, was davon, wie sehr man als "kommunstisches" Land mit denen mit dem braunem Gedankengut zu kämpfen hatte. Daß man doch was davon merken könnte, wie die singenden, ihre Instrumente beherrschenden "Hippies" mit "DDR"-Herkunft einen falschen Eindruck von allem in der "DDR" erweckten. Ohnehin wirkten die mit dem längeren Kopfhaar ab und an durchaus auch schon angepaßter, hatten bei der Dauerwelle kürzeres Haar abgekriegt. Gingen tatsächlich noch mit der "Neuen deutschen Welle". Als hätten sie nicht lieber auf die gepfiffen, Auf das, das ebenso Angepaßteres voranbringen wollte, nur deutschsprachiger, ohne deswegen "Schlager" genannt werden zu wollen. Bei Komischerem, mit so textlichen Anwandlungen. Von Bräune. Die nichts mit der Sonneneinstrahlung auf der Haut zu schaffen hatte.
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