Da hat sich gut was mit der "Lügenpresse"
Wie hat da einer mal gemeint, einer, so "rechtskonservativ". Nach Möglichkeit schlüpfrig wie ein Fisch, wenn man ihn angehen wollte. Was ihm mitunter auch geschah.
Ein "Herr Doktor" ... Ein "Herr Doktor", der ... Der "Herr Doktor", der war ihm wichtig wie das Latein, in dem er gut war.
"Doktor" - das muß man glattweg sehen -, das ist dort was. Das mit dem "Doktor", das hat man durchaus ernstzunehmen. Wenn man sich das betrachtet, welchen Wert da welche im europäisch-deutschen Parlament darauf legen, daß wer unter ihnen selbst ja mindestens einen "Doktor" hat. Einen "Doktor".
"Doktor", was heißt, daß er, sie auf einer Universität mit den Begebenheiten dort für ein Weilchen zurechtkommen konnte. Das muß man sich vorstellen.
Und das, einen "Doktor" zu machen, ein "Doktor" zu sein - um sich dann trotzdem für welche wie SIE zu entscheiden. Trotz dieses Doktortitels, den man sich erwerben konnte. Bei Fragen, daß manches anscheinend nicht zu einem "Doktor" dazugehört.
Daß man so ein Lied anders singen könnte. So eins. Eins, das in der Weise aufklingt: "Aber - bitte! - mit 'Doktor'" ...
Der eine, der oberhalb Erwähnte, der sagte denn auf gut Deutsch: Was kümmert es die Eiche, wenn sich die Wildsau daran reibt?
Gutes Deutsch, muß das erwähnt werden - der "Reichspropagandaminister", der war mal zu manchem guten Deutsch in der Lage. Der wußte seine Gesinnung bestens in Sprache umzumünzen. Bei "Komma, Punkt, Doppelpunkt, Ausrufezeichen" - war der eins A. Erste Sahne. Wie so ein anderer, den man in den frühen vierziger Jahren einmal kurz in der Tschechei in die Luft sprengte. Sogar zu Geigenspiel war der in der Lage, war demnach musikalisch. Das heißt, "Lärm", "Lärm" konnte der nicht ab; der wußte, wann sich einer, eine versang, wo an einem Instrument verspielte. Das war denn mitunter auch in den "Konzentrationslagern" was ein grausames Spiel. "Verspiel dich nur ja nicht", mußte sich da wer an einem Musikinstrument selber zu sich sagen: "Verspiel dich ja nur nicht!" Selbst wenn jemand müde war, es müde, hatte er, sie achtzugeben, sich nur ja nicht mal an den "Saiten" zu vergreifen. Weil: Es konnte gehört werden. Da hatte einer, eine ein Gehör für so was.
In dem Falle, bei ihm, so die Geschichte umgedeutet, wäre ich die "Wildsau", die bei einem wie IHM sich abmüht.
Gut, nicht? Ich, die Wildsau. Die Wildsau. Manchen freut das vielleicht jetzt hier, das mit der Wildsau.
Der Perspektivenwechsel, der sind eben viele auf der Welt. Bei Leuten, die sich mit Dingen umtun.
Das Wort "Lügenpresse", das war und ist eins der "Nationalsozialisten". Vor allen ist das ein Unwort der "Nationalsozialisten". Eine "nationalsozialistische" Wortschöpfung.
Welche, die "Nationalsozialisten", die dann erst mit der Presse ein wenig glücklicher wurden, als sie ihre eigene "Presse" hatten. Verlegerische Tätigkeit. Zeitungen, daß SIE herausgaben. Für IHRE exklusiven Inhalte. Dort, daß SIE sich IHRE Artikelchen seitenlang Absatz für Absatz höchstselber schrieben. Oder von jemandem schreiben ließen, der auf IHRE Seite wechselte.
Seitenwechsler. Die früher so das Herkömmliche texteten, dann alles für die "nationalsozialistische" Ausrichtung gaben.
Wer dort schrieb, der gab durchaus mal was wahrheitsgemäß wieder. Wie eine Begebenheit denn auch tatsächlich in Echt war. Um dann doch ... Um dann doch ... Um doch von der wahrheitsgemäßen Szene krude abzuweichen. Schließlich drehte es sich in den eigenen Zeitungen vor allem darum, die eigenen Inhalte wiederzugeben. Das sollte man verstehen, begreifen. Und diese einen Sinninhalte vor allen Dingen. DAS, das hatte dabeizusein. Der Betrachtungsweise des "Nationalsozialisten", der mußte Genüge getan werden. Einmal deutlicher, einmal eher hintergründiger. Schwerer auszumachen.
Dort, wo man dann was wirklich mal wissen MUSS. MUESSTE. Auch von dem, was man noch gar nicht weiß, wissen kann, weil es erst kürzlich ein Geschehnis war. Von dem man nichtsdestotrotz wissen müßte, da vieles stimmig ist, der Wahrheit durchaus entspricht, bis ... Bis ... Eben DAS ist er, der Moment. Der springende Punkt.
Wer denn da was nicht unmittelbar mitbekam, von irgendwoher, der ... Der blieb ganz ahnungslos, daß ... Daß da schlußendlich ... Doch Geschehnisse irgendwo kraus anders waren.
Wenn man glattweg besser um was Bescheid zu wissen hatte. Da was zu merken, daß wo von der realen Strecke abgewichen ward. Für den eigentlichen Sinn und Zweck der Meldungen, in denen die einem "Nationalsozialisten" wesentlichen, wichtigen "nationalsozialistischen" Ansichten, Meinungen, Betrachtungsweisen vertreten werden sollten. Und sonst das Allerwenigste. Das, was für einen "Nationalsozialisten" das Bestimmende war, sein Kern einer Wahrheit, darum hatte es sich zu drehen. Bei all diesen Zeilen. Was von dem des "Nationalsozialistischem", Das drinnen zum Ausdruck gebracht werden MUSSTE. Drinnen zu stehen hatte ES. Nebenher im Text mit gegenwärtig zu sein. Eben die "nationalsozialistische" Betrachtungsweise einer Szene. Oder ... Oder ein anderer hatte DAS zu schreiben.
Für die Bevölkerung, daß man sich schließlich als "Nationalsozialist" seine eigene Presse wünschte. Damals sie sich auch zulegte. Daß was eine anderweitige Charakteristik kriege. Eine, wie sie so wahrscheinlich nicht in der gewöhnlichen Tageszeitung lesbar drinnengestanden hätte. Oder: nicht so oft. Nicht öfters als notwendig. In den handelsüblichen Tages-, Wochen- und Monatszeitschriften, wo einer, eine ansonsten textlich nur das tatsächliche Geschehen wiedergegeben hätte. Ohne irgendwelchen "nationalsozialistischen" Firlefanz.
Also jene Fallstricke, für die man sich dann als "Nationalsozialist" seine Zeitungsartikel mit höchsteigener Hand schrieb, tippte. Nachdem die "Nationalsozialisten" besser mit Geld unterfüttert waren, da konnten sie ihrem Klientel, das in "Weimarer Republik" mehr und mehr wurde, echt wahr, dienlich sein. Jenem dann die handfeste "nationalsozialistische" Ware mit den "nationalsozialistichen" Beilauf-Hintergründen abliefern.
Wer also bei jeder Gelegenheit "Den Stürmer" las und so manches mehr, der konnte sich dessen sicher sein, daß er im "Stürmer" mit nicht allzuviel anderem mehr belästigt würde. Das heißt, alles aus dem "nationalsozialistischen" Blickwinkel heraus. Im Gegensatz zur "Lügenpresse", wie die "Nationalsozialisten"die normal-übliche Presselandschaft hießen, die, die mitunter die "nationalsozialistischen" Umtriebe auszuleuchten, aufzuhellen versuchte.
Bis man das so nach dem Jahr '33 nicht mehr so durchgehen lassen mußte. Ab '33 war das Moment der Aufhellung limitiert. Ab '33 waren weitestgehend ALLES allerorten nur noch SIE. Wenn möglich.
Jedenfalls war man als Polizist und Zeitungsredakteur, sonstiger Schreiberling ziemlich bedroht, weil die "Nationalsozialisten" über die Behörden gebieten konnten, durften. Polizei-, und sonstigen Staatsbehörden. Über die "Amtstube" herrschten SIE. Zwölf ewig lange Jahre lang - waren SIE das dort. Bis sich denn doch wieder was tat. Sich was abspielte. Zufällig mit IHNEN, den "Nationalsozialisten".
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