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Blog von TeddeMehr

Ist da ein Schicksal ein Mißgeschick?

27. Februar 2020 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #mehr meilen

Es ist schon zu einem Austausch von Körperflüssigkeiten gekommen, zum Unterschiedlichsten. Trotzdem wollte man nicht miteinander zu Potte kommen. Anscheinend hat sich die Milchstraße wieder losgerissen, war mit mancherlei absichtsvollen Geschehnissen nicht länger einverstanden.

Jedenfalls wird einem so bei wissenschaftlichen Zeilen der Sachverhalt so beschrieben, daß der Andromeda Nebel ein klein wenig abseits rumsteht. Fast, als hätte der Andromeda Nebel an sich mit nichts was zu schaffen. Und trotzdem teilt der Text beiläufig das Späßchen mit: Wo der Andromeda Nebel sich im Ungefähren räkelt, das muß nichts heißen. Bedeutet nicht, daß der Andromeda Nebel und die Milchstraße nicht schon mal ... Miteinander ... Miteinander das eine oder andere getrieben haben.

Von der Milchstraße spricht man dabei, daß sie an und für sich nicht so unbeleckt ist, daß es da durchaus schon mal des öfteren zu Karambolagen der Milchstraße mit anderem der näheren, ferneren Umgebung gekommen wäre. Wovon sich die Milchstraße jedoch im Heute ganz gut erholt zeigt. Beruhigte Szene ist das an der Milchstraße. Fast das Motto: War denn was? War mal denn auch nur irgendwas? Die Milchstraße mit ihrer herrlichen, fitten Gestalt, ihren hübsch definierten Spiralarmen. Sportiv. Eine Galaxien-Schönheit.

Nichts teilt das mit, daß die Milchstraße schon mal ... Schon mal öfters. Des öfteren sich Umarmungen hingab, da und dort hinein züngelte, sich von dem und dem anfassen, abtesten ließ. Bis hin ... Eben, bis hin zu dem einen letzten, dem intensiveren Austausch von dies und das untereinander: du läßt das in mir, ich lass das bei dir ...

Anscheinend war die Milchstraße dann allerdings nicht mit allem, was zu guter Letzt immer passieren sollte, restlos einverstanden. Die Milchstraße, sie hat sich losgerissen, dem des weiteren entzogen. Als ihr alles zu schlimm und unübersichtlich wurde. Dabei wieder besser Eigenfahrt gewonnen. Es zu besseren, ausreichenden Entfernungen gebracht.

Richtig zu einer Abreise hatte es die Milchstraße bringen können, aus den bedrohlichsten Unmittelbarkeiten konnte sie immer wieder herauskommen. Um neu ihr Kleid zu ordnen.

Gegenwärtig sind sich die Milchstraße und der Andromeda Nebel wie was Fremdes. He, kennen wir uns? Sonst was einander fern, scheinbar wohl kaum miteinander bekannt. Daß sich jeder fragt, wie das sein sollte, daß das einem einfällt, daß man überhaupt mal irgendwie miteinander bekannt wäre. Schwer, das mit den Techtelmechteln einem Außenstehenden zu vermitteln. Müßte man diese und jene Fahrweisen, Strecken extra nachsehen und so, bei der Flüchtigkeit von intergalaktischen Momenten.

Darüberhinaus passiert seit einem Weilchen auch noch das: die Große Magellansche Wolke, die was selber in die Hand nehmen will. Die Große Magellansche Wolke, die hat bei der Milchstraße übernommen. Der Großen Magellanschen Wolke, ihr ist die Milchstraße auch gut. Die Michstraße könnte ihr ein Opferlamm sein. Wenn der Andromeda Nebel was nicht kann, dann komm ich mal ran an das Luder, säuselte die Große Magellansche Wolke anscheinend. Den Andromeda Nebel, daß die Große Magellansche Wolke unduldsam abdrängte, wegschubste. Lieber seitlich weg, daß der Andromeda Nebel sich auch gern duckte. Vor dem, das erklärte: jetzt komm ich! Vielleicht, um nicht den einen oder anderen arg bösen Schlag von einer der Kleinen Magellanschen Wolken abzukriegen. Deswegen lieber abseitig, der Andromeda Nebel. Nicht noch selber was zu erfahren, der Andromeda Nebel, von den beiden Dreschflegeln der Großen Magellanschen Wolke. Die, die derzeit auf die eine Liebe, die Milchstraße mit Sagittarius A in der Mitte zuschwingen.

Einer dieser Totschläger der Großen Magellanschen Wolke wird zukünftig auch mit Wucht in der Milchstraße einschlagen.

Die eine Kleine Magellansche Wolke. Die, von der hier die Rede ist. Ein wahrhaft, wucherndes, ausufernd blitzendes Gift ist sie. Schwer was eine brennende Glutoffenwaffe, diese eine Kleine Magellansche Wolke. Ein brutales Ding von angenäherter Galaxiengröße. Nützlich kleiner als die Milchstraße. Angefüllt mit aller möglicher frischer Gewalttätigkeit bei Sonne, Mond und Sternen und den Tausendsten boshaft innerhalb arbeitenden Vorgängen. In dieser Kleinen Magellanschen Wolke, daß es nur so schrill verletzungswillig gleißt und blitzt.

Jene Kleine Magellansche Wolke, die sich die Milchstraße anscheinend wie ihresgleichen betrachtet. Wie was, mindestens ihre Kragenweite. Was, mit dem hier womöglich zurechtzukommen wäre. Auch mit der zweiten Magellanschen Wolke. Die Milchstraße ist das Größere dort. Brächte man es zu dieser und jener Vereinigung mit Abtasten und so, bis man nacheinander schnappt, könnte die Milchstraße, hätte sie es lediglich mit den beiden Kleinen Magellanschen Wolken zu schaffen, eventuell gewohnt aus den Angelegenheiten herauskommen.

Ziemlich herangezerrt wird die eine Kleine Magellansche Wolke von der Gravitation der Milchstraße bereits. Bei einer mannigfaltig beiläufigen Szenerie, mit der man bekannt sein muß. Daß da was im Hintergrund lauert. Etwas, zu dem die Kleinen Magellanschen Wolken dazugehören. Ein Giganto-Körper.

Die Milchstraße, die da nichts von dem Gummibandzug, mit dem die Kleine Magellansche Wolke sich mit dem Großen verbunden zeigt, merkt. Nichts davon, was alles mit den Kleinen Magellanschen Wolken zusammenhängt, ihnen tatsächlich hinterherkommt. Zwar kann man festhalten, daß die Milchstraße an der Kleinen Magellanschen Wolke zerrt, sie lüstern an sich herranholen möchte, um mit ihr ... Bloß, die Macht der Milchstraße, die reicht nicht das bißchen für was anderes aus. Die Milchstraße, sie kann trotz ihres gravitatorischen Zugwesens kein Band da zerreißen. Ist gar nicht in der Lage, die eine Kleine Magellansche Wolke und die Große Magellansche Wolke zu vereinzelnen. Sie von der Großen Magellanschen Wolke, die eine massiv-gewaltige Gravitationskraft inbegriffen hat, abzulösen.

Dazu langt es nicht für die Milchstraße, nur betrogen wird die Milchstraße von der Kleinen Magellanschen Wolke. Die Milchstraße, wähnt sie weiterhin, die Kleine Magellansche Wolke, sie ... Daß daraus in der Folge eins für die Große Magellansche Wolke entsteht: der besagte Gummizug-Effekt. Auch noch mit einer Ziehharmonika könnte man sich den Vorgang verdeutlichen. Das eine, das dazu führt, daß die eine Kleine Magellansche Wolke, wenn die Kleine Magellansche Wolke und die Milchstraße dann in der Zukunft längst besser miteinander zugange sind, die Große Magellansche Wolke, auf das Gebilde Milchstraße/Kleine Magellansche Wolke heranziehen wird. Wobei man sich noch was anderes denken kann: daß die Große Magellansche Wolke durch jenen Band-Effekt noch mal mehr Schwung abkriegt und mit noch erhöhterem Tempo auf das Zweierlei - Milchstraße und Kleine Magellansche Wolke - losschwappen wird.

Und dann, ist die Große Magellansche Wolke erst herangelangt, an die beiden, die sich miteinander umtun, vereinigen, wird die Große Magellansche Wolke sich mit aller ihrer unvorstellbaren Größe über die Melange aus Milchstraße und Kleiner Magellanschen Wolke einfach drüberstülpen. Als wäre das nichts.

Mit dem Ergebnis: Von der Milchstraße ist auf keiner zukünftigen Galaxien-Karte von wem mehr viel zu entdecken. Irgendwann, wenn das letzte, weittragende Funkeln, das Milchstraßen-Herkunft hat, verloschen sein wird. Höchstens noch die Große Magellansche Wolke ist am Platz der Milchstraße auffindbar, daß man sich überlegen könnte, die Große Magellansche Wolke, zu der hat sich die Milchstraße zwischenzeitlich gewandelt. Die Große Magellansche Wolke, dann vielleicht mit drei Kleinen Magellanschen Wolke. Drei Dingern im Vorbau. Die die Augen, Sinnesorgane der Großen Magellanschen Wolke sind, dazu ihre Schlag- und Züchtigungswerkzeuge.

Die Kleinen Magellanschen Wolken, denen sich alles der Umgebung der Großen Magellanschen Wolke noch mitteilt, während das Monstrum selber ansonsten nicht mehr viel igendwas bei sich mitkriegen würde. Nichts von dem, was sich in seiner näheren Umgebung abspielt. Nur die Kleinen Magellanschen Wolken, die spüren, merken von was noch irgendwas.

Die Kleinen Magellanschen Magellanschen Wolken, in der Lage, alles rundherum um die Große Magellansche Wolke noch zu erspüren. Alles bemerken die Kleinen Magellanschen Wolken, was nahe- oder vorüberkommt. Oder sich dem Riesenkörper hinterlistig annähert, vielleicht, von ihm kurz was zu klauen, Kleinigkeiten zu erräubern. Im beiläufigen Vorüberkommen. Auf all das schwingen die Kleinen Magellanschen Wolken dann los, geleiten den Giganten nebenher auch voran, sorgen bei ihm für die Reiserichtung.

Flieht denn nun das Schwarze Loch der Milchstraße  - Sagittarius A - allen Zukunftsgeschehnissen noch rechtzeitig? Oder geht Sagittarius A innerhalb der Großen Magellanschen Wolke, in der das Schwarze Loch der Milchstraße mit seiner Gravitationskraft mit Sicherheit das Wenigste zu melden haben wird, verloren?

Diese Frage kann man sich am Schluß noch stellen: Ist das Geschick von Sagittarius A ein Mißgeschick mit Selbstsprengung und so, oder doch nicht?

Einzelne, nackte Schwarze Löcher ohne irgendwas bei Sonne, Mond und Sternen bei sich im Rund, die haben die Wissenschaftler in der letzten Zeit, Jahr '19, '20 nach dem Millenium, interessierter Leserschaft präsentiert. Einem oben beschriebenen Szenarium könnte da von einem dieser Schwarzen Löcher geflohen worden sein.

Ist da wem in letzter Sekunde die Flucht geglückt? Konnte von wo heraus einem mißlichen Szenenbild entkommen?

 

 

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