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Blog von TeddeMehr

Mit aller Macht hintereinander hergesetzt

3. April 2020 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #mehr meilen

Wohl festzuhalten, daß es bei den galaxienausbildenden Schwarzen Löchern ein Problem gibt: das mit der Anziehung, damit hört es nicht auf.

Weiteren Nachschub brauchten die frühen Schwarzen Löcher nichsdestotrotz. Schließlich kommt auch für die Schwarzen Löcher nichts von selber. Auf der verzweifelten Suche nach den nächsten besseren Futterquellen, an denen sie sich nähren könnten, schafften sie sich in hochgeschwindere Fahrt. Dabei jagten sie sich, hungrig rasend, mitunter munter gegenseitig hinterher, Wenn eins beim anderen nicht die nötige Hingabe hatte, doch Geschehnissen mal fliehen konnte, wollte, wurde die Verfolgung aufgenommen.  

Auf alle Fälle wurde irgendwann massivest aufs Gaspedal gestiegen, sich gegenseitig hinterherzugelangen. Erst mal der reinste Selbsterhaltungstrieb. Eine kannibalistische Neigung außerdem.

Woraus sich tatsächlich eine Gundsatzfrage ergibt: Welche Geschwindigkeit reicht den Schwarzen Löchern eigentlich aus, ist hoch genug, bei sich dies und das der Quarks, Geisterteilchen, der Nanowelt zum Vorschein zu bringen?

Welches Grundtempo ist dafür vonnöten? Daß so ein Schwarzes Loch bei sich das mit der Käscher-Funktion in die Wahrnehmung kriegt.

Aus der gegenseitigen Jagd der Schwarzen Löcher nach sich selbst, daß sich das der Kosmosgegenwart denn ergab. Der eine Charakter, bei man heute wähnt, daß man sich freundschaftlich untereinander aushilft. Die Aneinanderreihung, die hintereinanderher jagende Art, die nebenher was zur Strecke brachte. Etwas befüllte ab gewissen Tempoaufkommen den Stasisbereich der Schwarzen Löcher.

Daß beinahe was der Charakter des Jagenden, sich Verfolgenden sich änderte. Denn: urplötzlich war das JENES die Erkenntnis: Man hatte was, und es blieb des weiteren was bei einem. Daß man sich auf diese Weise tatsächlich irgendwie untereinander beim Verteilen von Zeug aushalf. Bei der gegenseitigen Verfolgung konnte man was Aufschlagen, ungeahnterweise aus dem reinen Nichts noch herausholen. Und das in Massen.

Wenn man wo rasant rumkurvt, wo scheinbar wenig bis nichts ist, daß man sich lange gegenseitig verschlingen will. Und dann wurde daraus schlagartig eine veränderte Szene. Der Wahnsinn von was. Wie eine Erkenntnis, die plötzlich über einen kommt. Zur Feststellung konnt man bei den Schwarzen Löcher gelangen: Man hat da was, wo erst viel zu wenig bis nichts war. Etwas häuft sich an.

Auffressen, daß sich die Schwarzen Löcher schon untereinander wollten. Aber nun konnt man es bei der verflolgenden Fahrweise zu einer irren, unerwarteten Ascheausbildung bringen. Die, die hinterherkamen, hatten urplötzich was Waberzeug in den Stasisfeldern drinnen. Etwas, das zu Asche abfackelte. 

Da war denn unvermittelt was wahnsinnigerweise vorhanden, diverses Zeugs, das sich am Ende unterwegs durch schlichte Verwirbelungen verklumpte, zusammenpappte. Wahre Hexen-, Suppenküchen, die in den Stasis-Körpern der Schwarzen Löcher entstanden. Beständig, daß man was im Gravitationsfeld drinnen hatte. Daß groß was losging. Das ganz große Rad, an dem wurde dadurch gedreht.

Nichts Nukleares oder so war für ein Schwarzes Loch jemals irgendwas Bedenkliches. Daraus ist es selber gemacht. Schlußendlich ist jedes Schwarzes Loch aus ausgebrannten Sternen geboren. Mit einer Super Nova fängt das erst so richtig an, aus dem später noch eine ganze Galaxie werden kann.

An allem Energiereichen nährt sich so ein Schwarzes Loch. An den vielfältigsten Nuklearprozessen, daß es sich erfreut. An all dem, bei dem es so richtig losböllert, explodiert, detoniert. Dem entstammen Schwarze Löcher ja, daß sie voll dafür sind. Sobald da das Unterschiedlichste aufeinander reagiert, Atome sich noch aufsprengen, macht das einem Schwarzen Loch erst Spaß.

Ab da hatte man denn als Schwarze Löcher nicht mehr hungrig zu sein, auf nicht mehr das geringste war zu verzichten.

Sich gegenseitig hinterherzujagen, sich zu verfolgen, das war plötzlich anders zu betrachten: In der Masse, als viele, so war man bei der hintereinander hersetzende Weise erst so richtig das Erfolgreiche. Von der einen Abart hatte man DAS. Den Zugewinn.

Daß man es irgendwann bei dem beließ. Wie man das auf den Galaxien-Strecken in der heutigen Kosmos-Gegenwart so sieht. Daß alles einem wie die Geschichte auf einer Rennstrecke vorkommen möchte.

So hat das ganz gut gepaßt, für die Schwarzen Löcher. Von daher haben sie ihren Erfolg im Universum. Wo das andere, die Gegenseite, das der Glitzerlichter nicht so gerne bei sich wahrnimmt. Das, an dem DAS sich ansengt. Auf den Galaxienstrecken bleibt es angekokelt. Bis es sich restlos abbrennt. Für die Staubbildung hat es abgestorben liegen zu bleiben. Für ein Schwarzen Loch ist das nichts als Verwirbelware. Etwas, das man bloß aufzusammeln braucht. Wenn es nicht schon drinnen sein Ende wo nahm.

 

 

 

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