Daß es nur eine kurze Notzeit ist
Der Aggregatzustand geht schließlich klar: Der Stern hat seine Brennkraft eingebüßt. Das mit der Brenndauer des Nuklearmaterials ist vorüber. Alles am Ort ist zuletzt hochgegangen. Diese allerletzte Detonation.
Das eine Geschehen hat sich abgespielt, das sich Super Nova nennt.
Das heißt, so richtig ein Späßchen ist das denn doch nicht. Man ist als Sternenrest knapp an allem dran, nahe dem tatsächlichen Ende. Dem endgültigen Verlöschen. Dem Abschluß.
Ende. Aus. Abpfiff.
Trotzdem: Die eine Ursprungsgravitation der Sonne hat den Verwerfungen durch den alles erschütteernden Knall Widerstand entgegengebracht. Kleinigkeiten, allzu weit, daß sie dadurch nicht unbedingt vom Explosionsort wegflogen. Durch diesen Faktor, der der althergebrachter Anziehung, ein klein wenig ab-, eingebremst.
Saturn, Jupiter, Neptun, wegen ihrer ihnen ureigenen natürlichen Schwere wären die bespielsweise nicht ganz so leicht aus den altvertrauten Umlaufbahnen zu werfen. Weiteres mag nicht zu weit von den ursprünglichen Standorten fortzubewegen sein.
Und auch manches mehr, das ist nach der Detonation am Stern weiter im System vorhanden, nur ein Stückweit davongetragen, von der Explosionsschockwelle.
Das heißt, es kommt in der Folgezeit alles darauf an, wieviel Zeit da einem Sternenrest bleibt. Was als das Weilchen anzusetzen ist, das ER zu guter Letzt noch hat. Ehe das eine Endgültige sich IHM eröffnet.
Bis zu dem Moment, daß wirklich Schluß ist.
Wie weit da demnach das dringlich Benötigte wegflog. Davongetragen wurde von der Druckwelle.
Außerdem, wie geschwind da die gravitatorische Anziehung sich zurückzieht, und was sie von dem her an Kleinigkeiten mit sich bringt. Herbeischafft.
Vielleicht, daß man gut darauf hoffen kann, daß doch noch ein paar Kleinigkeiten mehr sich ranschieben. In einen reinstürzen.
Derweil auch die Anzugskraft des Sterns damit anfängt, sich abzubauen. Nach und nach. Ebenfalls ein gefährlicher Faktor. Der, daß das gravitatorische Wesen sich gleichfalls abschwächt, sich an seinen Ausgangspunkt zurückziehen möchte, um sich im Innern zu verlieren.
Wofür aber ein Weilchen zu veranschlagen ist, mit ins Kalkül miteinzubeziehen. So und so lange ist notwendig, Hunger, Notigkeit ertragen zu können. Wie schlimm also was wird.
Während dem Momentchen des Hochgehens des einen des Sternengebildes, das sein Alter erreicht hatte, war alles jedoch noch weitestgehend in Ordnung am Stern, wirkte in all seiner Ursprünglichkeit. Daß .., Daß man die Lage so einschätzen könnte, daß man sch mancherlei von dem früheren Zeug doch im näheren Umfeld behalten konnte. Innerhalb des systemischen Minimalparzellchens.
Daß der Kontraktion zum Trotz ...
Das heißt, die Gravitation, die sich zurückzieht, könnte doch das erste der Bröckchenware mit herbeischaffen. Etwas von dem, das man sehnlichst bei sich drinnen erwartet. Daß da was Bröckchenzeug nicht zu unnütz weit davon-, hinausgetragen wurde.
Vielleicht bleibt was näher liegen, weil es abgelenkt wurde, Verschiedenes aneinanderkrachte. Oder von einem Großplaneten abgestoppt wurde. Es eine Einbremsung erfuhr.
Das heißt, der eine besagte Zeitraum, dem man bis zum Allerletzten noch zur Verfügung hat, der ist hier richtiggehend des Pudels Kern. Wie lange man auf was warten kann. Hinwarten, daß sich die ersten Sachen bei einem einstellen, die man dringend benötigt. Von der gravitatorische Ausrichtungsumstellung herbeigeschafft. Daß das erste des Zeugs hin zu einem gezerrt wird. Mitgenommen, herbeigerissen. Daß endlich etwas hineinfährt, in das hungrige Überbleibsel, in das letzte Restchen eines früheren Sterns.
Etwas von dem, das es erst ermöglicht, daß da dies und das erneut auf-, sich entflammen kann. Oder daß es noch ein bißchen weiterglüht. Daß nochmals ein Weilchen für sich gewonnen werden kann. Bis ... Bis echt was Besseres daherkommt. Die Anhäufung, die man in der Dauerhoffnung hatte.
Die Bröckchenware, die die sich zurückziehende, eigentlich gründsätzlich an Macht einbüßende Anziehung mitnimmt, die nicht eben wenig sein muß. Überlegt man sich das, was ehedem im Planetensystem für eine Vielfalt an Schwirrzeug vorhanden war. Daß sich deshalb irgendwann doch wieder was Besseres am sich abkühlenden Nuklearofen abspielt. Daß er sich auf ein neues an-, aufheizen kann.
Das mit dem Kleinvieh, den Asteroiden, Meteoriten, beinahe ein Geschehen zu nennen, wie wenn man einem am Hungertuch Nagenden auf Erden Erdnußpaste in den Mund zu schmieren beginnt. Oder sie ihm auf den Finger streicht, kann wer den noch selber heben, ihn sich vor die Lippen zu halten, diesen abzulecken. Auch ein, zwei Löffelchen Wasser gehören da dazu, wenn da nicht die Tröpfchenflasche in Gebrauch genommen werden muß.
Wahre Wunder können damit bewirkt werden. Geradezu der Tod, dem damit von der Schippe gesprungen werden kann.
All diese vielgestaltigen, hochkomprimierten Kraftkugeln, die ehemals das Große im Planetenystem ausmachten, die können fürs erste ruhig noch ein kleines bißchen warten. Nicht das Schnitzel ist dringend vonnöten, sondern die Paste, das Breichen, der Teelöffelvoll.
Das ist das, das einen peppelt, auf die Beine bringt.
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