Was die Frauen betrieben haben sollen ...
Vielleicht fehlt mir auch nur der rechte Humor.
Scheint mir direkt das Problem zu Ernst, das diese damalige Zeit bis in die heutige Gegenwartstage darstellt.
Muß wirklich gestehen, die von der Damenpartie als mögliche Verursacher für den zweiten Weltkrieg zu sehen, die Idee ist mir noch nicht mal ansatzweise gekommen. Während da einer was Vergangenheitsgeschehen in der Weise umdeuten will, daß was mit dem Feminismus zusammenhinge ...
Mit dem Feminismus und dem Ruf nach Gleichberechtigung mit allem Pipapo ...
Da meint der, es waren denn die von der Weiberschar, die die sinnlos aggressiven Kerle erst losschickten. Damit die endlich Krieg machen. Und möglichst vielköpfig bei ihren kriegerischen Späßchen versterben.
Darauf muß man kommen, irgendwelchen Frauencliquen, die im Hintergrund wirken sollten, die Schuld an Sachverhalten zuspielen zu wollen. Daß deswegen der Zweite Weltkrieg ...
Nicht der national-bornierte, rassistische Herr, der von oben herab ... Von seiner Anhöhe aus ... Der eine, das von einer Bevölkerung verlangend, daß man allem strikt Gehorsam leisten sollte. Nicht der dort, männlich und an der Führungspitze, der ist für jene Geschehnisse verantwortlich. Sondern irgendwelche obskure Frauenseilschaften, die, unsichtbar im Hintergrund, irgendwelche Fäden zogen.
Damit die Weiblichkeiten möglichst in die Überzahl gerieten. Um, weil da die Männer abgingen und viel zu viele gar nicht erst wiederkämen, deren frühere Stellung mitsamt den Arbeitsplätzen einzunehmen. Etwa in der Fabrik, beim Bomben- und Waffenzusammenbauen, was Männer genausogut machen hätten können. Oder als Schaffnerin in der Straßenbahn. Und dann: das, in den althergebrachten Männerberufen, erst recht nach Kriegsende. Als viele in Echt tot waren.
Das wird einem jedoch nun in so einem Text weisgemacht. So was, da die Weiber, diese, um tatsächlich den Mann loszusein, ihm ledig zu gehen, daß die deshalb ...
Und das, ohne zuviel Bezug auf jene Dreckskerle zu nehmen ... Diese, die bis heute mit ihrem Wirken dem und dem eins blinzeln. Richtig von alten Fotos aus, aus dem Monitor heraus. Ihr Rassismus, ihre herrische Intoleranz, Ignoranz, all das militärische Getue bei einem national-feindseligen Ungeist und dem mordlüsternen Umsetzen desselben. Bei all diesem industriellen Stil in den Konzentrationlagern nochgerade ...
Immer noch finden die ihre wohlwollenden Betrachter. Solcherart welche, die sich vor nichts gruseln möchten. Denen DIE glatt als was erscheinen. Daß sie sogar wähnen, Figuren wie die Nationalsozialisten und die Duce-Faschisten, die wären mit ihrem lokal-nationalen Getue und ihrem soldatischen Gleichschritt was für SIE. Für SIE, als Nachkommenschaft.
Vielleicht sogar wegen den zwölf langen Jahren, die DIE sich glattweg an der Herrschaft halten konnten, bei der großkotzigen Ansage eines deutschen Dritten Reichs. Bei einem boshaften Joch, das sie dem Bürger in den deutschen Heimatgefilden waren, eins, das jener Deutsche nicht abstreifen konnte. Herausgeholfen werden mußte dem Deutschen ehedem, so fest saß dieses Joch an ihm, ihm auf, dem Deutschen in der Mitte Europas.
War auch alles ziemlich straff organisiert, in diesem Dritten Reich. Bis hin zu den Kinder-, Jugendlichengruppierungen, die sich von männlicher Seite her in der HJ zu vereinigen hatten. Für die erwachsenen Männer war das dann Die Partei, zudem fragte was die SS, SA Leute an. Solcherart Gruppierungen mit ihrem männlichen Gehabe. als DAS für einen Mann. Alles, dafür untergebracht, daß niemand mehr so unbedingt auskäme. Wenn man ihn nicht als andersdenkend oder mit rassistischen Hintergedanken, so als der, den Minderheiten im Staat angehörig, die sowieso immer zu den Sündenböcken für die nationalsozialistischen Großmannsüchtlinge rechneten, in ein Konzentrationslager versandte. Ab in die KZ. Zum Spruch Arbeit macht frei.
Während die von der Frauenperspektive derweil doch bei allem auch nicht außen vor blieben. Auch das Weibsvolk hatte ein gestrafftes Organisationswesen für sich zu gewärtigen. Beim Bund deutscher Mädels, manchem Mütterverein und so. Viele Mütter konnten sich für Verdienste ein Mutterkreuz abholen.
Und daß die Frauen weniger starben, damals, den Ereignissen eher lebendig entkamen, das ist an sich auch nicht den Frauen zu verdanken. Die führenden Frauenkader während der Ära des Nationalsozialismus hätten andere Ideen gehabt. Daß die nicht zu Umsetzung kamen, dafür sorgte einer, der sich dagegen aussprach, daß die Frauenseite eine Soldatenuniform und Bewaffnung nehmen sollte. Trotzdem es an der Front schlimmer aussah, so nach Stalingrad und so. Das Angebot, das ihm die der Führungsspitze des BdM beim Kaffeepläuschchen unterbreitete, das überhörte der ewige Breitbärtchenvorzeiger quasi. Die Frauen blieben die in der Etappe. Hinter der Front. Obwohl sie zwischendurch geübter am Gewehr und verschiedenem mehr waren. Man sich glattweg als BdM danach sehnte, was für den Führer und das Vaterland zu unternehmen. Man war doch auch noch da, hätte sich einbringen können. Für die Vaterlandsverteidigung an die Frontlinie reisen.
Es war von daher nicht die Schuld der Frauen, daß sie im Verlaufe des Zweiten Weltkriegs in nicht übermäßig größerer Zahl verschieden. Sondern hing mit dem Kalkül des großen Führers zusammen. Der dachte, daß die Weiber ihre Kinder schon zu versorgen wissen würden. Diese durch die notigsten Tage bringen. Die zukünftigen Heere, die hatte der eine schon vor Augen. Waren die Männerreihen erst wieder aufgefüllt, wurde der Stechschritt geübt ... Der mit dem einen Breitbärtchen in der Visage, der erlauschte da geistig schon das Geräusch im Gleichschritt dahermarschierender bestiefelter Füße.
Etwas, das bis in die heutige Gegenwartszeit ein wenig auf sich warten läßt. Auch wegen den Frauen.
Bei denen das mit der nationalsozialistischen Zucht und Indoktrinierung doch nicht so durchschlug. Wie gewünscht geschah da anscheinend nicht zuviel. Zumindest eiliger hatten es seitdem eher weniger welche bei den heranwachsenden Knaben da die besonderen Führerideen abzubilden. Zur Entsprechung verholfen wurde dahingehend nicht zu vielem.
Schuld daran, mitunter auch sie, die von der Frauenseite. Weil die dahingehend nicht zu nachdrücklich auf männlichen Nachwuchs oder die Töchter einwirkten.
So nach dem Krieg sah manches für die Frauenüberzahl doch ein klein bißchen anders aus. Nachdem man zur Besinnung kommen mußte, das zu überblickte, mit wem man es in Wahrheit mit den Nationalsozialisten zu tun hatte.
Selbst heute noch, trotz manchem Lug und Trug und rechten alternativen Denkens, das im demokratischen Staat unters Volk geraten soll. bleibt da die eine Angelegenheit für die grinsende Alternativ-Rednerschaft zäh. Wiewohl mit sonorer Vernunftstimme daherredend, kaum sich an das ehemalige Nationalsozialistengebell heranwagend. Wiewohl sie um das Deutschtum und die Rassereinheit besorgt sein möchten, bewahren sie lieber noch die ruhige Tonlage und die Contenance. Damit niemandem was zu deutlich würde, keiner auf Gedanken käme, die der Sache nicht guttäten.
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