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Blog von TeddeMehr

Daß Altes weniger schlimm würde

26. Oktober 2020 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #mehr meilen

Wirklich, stelle ich was Schlimmeres an, möchte man mit Sicherheit nicht zu mir sagen, ich sollt mich umgucken. Nach denen, die auch was ungefähr Vergleichbares angestellt haben.

Mich mit irgendwem zu vergleichen, das sollt ich mir besser nicht einfallen lassen. Da daraufhin erklären, daß das von mir zwar schlimm war; aber die dort, die haben doch ähnliches auf Lager und auf dem Kerbholz.

Jede Menge Ähnlichkeit mit dem von mir, was mir, spräche ich das an, vom Tisch gewischt würde.

Darum sollt mir nicht so den Kopf machen. Weil das von mir schlimm genug war. Und mein Eigenes war. Da nützt mir die Betrachtung anderer reingarnichts. 

Das würde man wohl eher anklingen lassen, sollte ich gegen eine Ansage, ein Urteil aufbegehren, während ich so die Begebenheiten bei irgendeinem Kollegen anspräche. Daß diese mich nicht das kleinste bißchen zu kümmern hätten. Bei dem, was meine Unternehmung war. Mehr als genug hätte ich damit zu tun, mit dem müßt ich denn jetzt zurechtkommen. Mit was von anderen bräuchte ich nicht umständlich rüberzukommen. Denn es bliebe bei MEINER Tat. Die von mir, nicht von jemand anderem.

Nur, bei dem, was da so Aktivitäten von Staats wegen mal auf gut Deutsch waren. Da hätten diverse Leute, so lokal zu verortende Krafte, manch eine andere, alternativere Sichtweise auf Ereignisse, Vorkommnisse von früher doch ganz gerne. Würden diese bei Angelegenheiten, die eine Landfläche anbetreffen, lieber aus anderweitigen Blickwinkel noch betrachtet sehen. Nicht so grob durchgreifend. So das, das einem viel zu wenig bei den Umfängen erspart bleibt. Bei Vergangenheitsereignissen mit welchen in Uniform und von der Beamtenstube aus. Bei wahr gemachten Ereignissen, die einen jeden einzelnen bis in die Gegenwart hinein doch zusetzen, entsetzen können. Bei dem, was damals alles getrieben, vorangebracht wurde.

Deswegen würden Bestimmte doch gerne Sachverhalte, Verhaltenweisen mit denen von anderswo aufrechnen. Da was Arges von hier und dort mit den eigenen Kleinigkeiten in Bezug setzen. Ganz ohne die Erwähnung von Ursache und Wirkung und dergleichen. Wer hier der Auslöser war, daß was erst zu einem Realereignis werden konnte.

Bei dem Schlimmen einer Vergangenheitsgeschichte, bei dem man eigentlich ständig bezugnehmend auf sie selbst zurückkommen könnte, wenn sie ihren Mund aufmachen, eine Rede führen. Von dem her hätten SIE es lieber, daß man bei ihren alternativen Gegenwartsthemen trotz ihren Sprachreglungen nicht ständig auch auf das Gestrige verweisen könnte. Als da Faschismus und Nationalsozialismus die Namensbezeichnungen waren. Bezeichnungen, von denen man absehen sollte, bei der gegenwärtigen Szene und dem Zeitgenössischen, von dem SIE etwas mitteilen.

SIE, so als frische Larven, die es eigentlich erst noch zur Entwicklung bringen müßten. Sie hätten damals doch noch gar nicht gelebt und so, das wird von dort erwidert. Als es da was als Nationalsozialismus richtiggehend zur Blüte brachte, zur Vollentwicklung. Von A nach Z konnte jegliches untergebracht, an den Tag gelegt werden. Heutzutage jedoch europäische deutschregionale Geschichte, wie sich noch das obskurste Vorurteil und eine Minderheitenfeindlichkeit deutschsprachig bei einem Bahn brach. Der gesetzgebende Staat und die Beamtenstube war dafür gut.

Das Altvordere, über das wäre doch bei einem hinwegzusehen, weil ein Nachgeborener damit nichts zu tun haben kann. Mit dem, als es der Nationalsozialismus auf Deutsch zum Vollbild schaffte. Obwohl man sich mit seiner Vorurteilsverhaftung, Rassisumus und selbst noch, der Gipfel dieser Altertümlichkeit, ganz die alte Art äußernd, auch noch judenfeindlich gibt. Ganz altertümlich so Dinge absondert, wie sie in den tristesten Machwerken der zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts geschrieben standen. Bei heutig zeitbezogenen kleingeistigen Sprachabsonderungen, daß es fast schon geistige Verwirrtheit ist, Jetztzeitwortgeklingel nicht auf das Gestrige zu beziehen. Als etwa der eine, ehedem ein rechtslastiger Schmonzettenleser, erst dabei war, sich irgendwie in den Tagen der Weimarer Republik in den Vordergrund zu spielen. Der eine, der nach dem Ersten Weltkrieg insbesondere die Nähe dieser rechtslastigen Kreise suchte, denen die entstammten, die für diese Art von feindseliger, rassistischer Wortabsonderung im Kaiserreich verantwortlich zeichneten. 

Dieser eine da, der sich deutschsprachig zur schlimmsten, vollumfänglichen Abbildung einer faschistischen Despotenherrschaft verhelfen konnte.

Dieses Ältere, jene willkürliche despotische Herrschaft, da suchen sie im Heute, ob sie es für sich nicht zu Abschwächungen, Milderem verhelfen könnten. Etwa dazu, daß Zahlenumfänge kleiner betrachtet würden, bösartige, zynische Verhaltensweisen anders umschrieben. IHNEN gewogener. IHRER Interessenslage entsprechender.

 

 

 

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