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Blog von TeddeMehr

Mit Titelware bei wem dabei

18. Oktober 2020 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #mehr meilen

Muß man sehen, warum so ein Doktortitel welchen wo durchaus sehr wichtig ist: Weil man an sich erst mal eine reale Geschichte kennen sollte, um sie verlogen, hinterkünftig über längere Zeit hinweg falsch darstellen zu können.

Mancherlei Kenntnisstand deutet dieser, jener Titel zumindestens mal an. Überdies das, diese und jene Falschdarstellung durchaus im Kopf behalten zu können. In der Lage zu sein, sich irgendwo den Überblick über ein Lügengespinst zu bewahren, teilt man sich bei einem Thema mit. Bei dem man über die wirklichen Begebenheiten unterrichtet worden ist. Um doch, auf der anderen Seite, was anderes darzustellen.

Für eine Fälschung sind schließlich öfters gewisse Vorkenntnisse notwendig. Eine geistige und handwerkliche Leistung muß in Echt für sie erbracht werden. Einige Voraussetzungen sind zu erfüllen, was vorgeben zu können.

Fast auch ein ewiges religiöses Stilmittel. Nach dem Motto: diese eine wirkliche Straße mit ihren Gebäuden. Muß ja niemand wissen, daß man überhaupt nicht dort war. Beziehungsweise allerhöchstens im Nebenhaus. Alles sonst, das man an sich nur vom Hörensagen kennt.

Oder von einer touristischen Reise irgendwie. Dan Brown, der Schriftsteller, der war dabei mit Sicherheit an Orten, hat sie besucht. Aber nicht SO. Sondern, um mit seinem Ortswissen, seiner Nachforschung etwas Ausgedachtes als ausgefeilte Realität vorgeben zu können. Sich mit so was begreiflich zu machen. Obwohl, allerhöchstens die Hintergründe stimmen am Bild, die Figuren und die Handlung erfunden sind. Nichtsdestotrotz muß das mit den historischen Bezügen sein.

Für so was, daß Gestalten sogar erfolgreich ihre Semester an einer Hochschule hinter sich bringen. Mitunter, um auf etwas reagieren zu können, wenn ihre Lügengespinste unvermittelt hinterfragt werden, Lug und Trug zum Vorschein zu kommen droht.

Dafür ist mitunter so ein Doktor, Professor insbesondere gut. Eine vielschichtige Allgemeinbildung.

Mit einem Doktor, Professor kann man mancherlei vorgeben, einen Schein vor Leuten erwecken. Etwa den, man hätte andere als seine niederen Interessen.

Überdies das eine, als wüßte mehr von was etwas als andere. Nur, daß das nicht notwendigerweise heißt, nur weil man in der Lage war und ist, was eines Lehrstoffs wiederzugeben, deswegen allzu viel Interesse für ihn aufgebracht hätte. An dem, das man mal in sich reingepaukt hat. Um da was abrufbar wiedergeben zu können und somit erfolgreich durch die jeweilige Semesterweise zu kommen und sonst nichts. Schließlich, Voraussetzungen sind zu erfüllen, dazu in der Lage zu sein, einen Doktortitel, eine Professur für sich erwerben zu dürfen.

Nebenher, daß man sich mit einem derartigen Titelchen was Ansehen miterwirbt, besseres Einkommen.

Deswegen ist das jetzt mal verständlich, wird da einem eine Tatsache deutlich. Daß da welche, etwa die mit dem Wort Alternative auf der Parteiflagge, bei der Mitgliederwerbung den Doktor, die Professur schon mal in erster Linie suchten. Jemanden solchem, der bereit wäre, bei IHNEN sich mitzubeteiligen. Hinter so welchen waren sie mal ganz offen hinterher. Neumitglieder sollten einen Hochschul-, Universitätstitel vorweisen können. Alles mögliche, Hauptsache, der oder die, der konnte einen Titel vor den eigenen Namen zu setzen.

Nicht denen mit den Baseballschlägern, denen man also hinterjagte. Sondern denjenigen, denen auch das mal was galt, daß sie es in einer Gruppierung einfacher hatten. Daß sie schneller an eine Parteispitze gelangen konnten, als so anderswo. Auch für irgendwelche Pfründe, war es einem denn grundsätzlich piepeegal, mit wem man Umgang pflegte.

Der Lehrer, Arzt, Hochschulprofessor und so, der sollte nach Möglichkeit bei ihnen mitmachen. Um ... Nebenher auch für DAS, nicht wahr?

 Auch dafür ist ein Doktor, eine Professur tauglich. Nachdem man das bewies, daß man mal was Lehrstoff wiedergeben hatte können, sich für den einen Prüfungsmoment was abrufbar anlernen. Auch wenn das da zu seinen Zwecken Angelernte nicht allzu viel Halt in einem fand. Am Punkt bei einer Prüfung hatte man es drauf, und das reichte dann denn eigentlich, für alles Spätere und den einen erfolgreichen Hochschul- oder Universitätsabschluß. Für das mit der bekannten Titelware. Auch dafür genügte es, weiter krude über was  etwas zu wissen, selbst wenn man diese Sachverhalte in der Folge andersartig - eh, alternativ - wiedergeben wollte. Wurd ja mal bei all der Lernerei nicht allzuviel auf menschliche Qualitäten Wert gelegt. Sondern darauf, daß man da einen Lehrstoff bestmöglich parat hatte. Ausreichend, um an dem und dem Punkt erfolgreich jedwede Prüfungshürde zu nehmen.

Das also, diese eine Kleinigkeit, bloß weil man sich die Titel Doktor, Professor irgendwie abholen konnte, daß man bei Charakterfragen ... Das heißt das demnach nicht, daß man bei einem Charaktertest immer über die Runden käme.

Weswegen man es schlußendlich auch bei manchem Parteiunwesen zur Mitgliedschaft bringen konnte, kann. Wider besseren Wissens.

Was bedeutet, daß vielerlei Dinge so überhaupt keine Hinweise darauf geben, wie es um die eigene menschliche Reife, Sozialkompetenz so steht.

Solch ein Schmiß, der fehlt oft, während man den auf der Wange präsentiert.

Sonst würde man am Ende sicherlich lieber eher wo Absenz haben,, wäre man kaum wo vorhanden, mit dabei. Hätte manches erst gar nicht in Betracht gezogen. Für sich. Mitsamt seinem Doktor, seinem Professor.

 

 

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