Was sich da "Alternative" heißt
Dafür sind detailreiche Geschichtskenntnisse unter anderen glattweg auch noch gut. Dazu, es zu versuchen, einem Dinge, je nach Interessenlage, anders zu erzählen. Auszudeuten. Zu erklären.
Wobei DIESE, die dir im Heute alternativ mit der rechten Last daherkommen, mit ihr sich nach Möglichkeit im Gegenwartsbezug üben. Die Verklärung, Umdeutung von manchem aus der Vergangenheit, daß die dabei doch gewissermaßen nötiger haben als andere.
Oder - bräuchte denn einer, der in der gegenwärtigen Demokratie beispielsweise SPD wählt, ein verändertes Geschichtsbild, eine irgendwie andere geschichtliche Realität? Als jemand, der in der Lage ist, die harte Geschichte der Jahre zwischen '33 und '45 so nehmen zu können, wie sie nun mal ist. An der mitgeteilten Wirklichkeit von damals würde er wohl kaum etwas abändern wollen.
An mancher Realität und Wahrheit, wie was wirklich war, mir wäre das ebenfalls keine Angelegenheit, da was dran umschreiben oder verbrämen zu wollen. So unangenehm sich was als Zeitdokument auch liest. Wie unglaublich da Verhaltensweisen waren, wie da mit den eigenen Bürgern im Staat noch umgegangen wurde. Wie es da kaum etwas an Intoleranz gab, in dem sich nicht auch noch von Staats wegen übte. Auch aus der Beamtenstube heraus, mit dem Amtsstempel in der Hand. Und dabei, mit dem, es sogar noch zu Morden im industriellen Stil kommen ließ.
Wie da eben die Angelegenheiten waren, dort, die Jahre zwischen '33 und '45, bei dem einen nationalsozialistischen Regime.
Während DIE, die sich als Gegenwartsmenschen, schlichtweg nachgeboren, auch das Gestrige betrachten. Allerdings aus einer gewissen Perspektive, daß SIE, was das Frühere anbetrifft, eigentlich am liebsten nicht so mit diesen Umfängen, Wirklichkeitsabbildungen was zu schaffen haben würden. Das Verlangen, das sie in sich tragen, mal Einfluß nehmen zu können. Daß mal in ihrem Sinne eine Weichzeichnerweise genommen würde.
Jede Menge an Andersdarstellung haben, hätten sie an sich nötig. Daß sie, nachdem man ihnen als so welche im Heute wieder zu einer besseren Wahlstimmenansammlung verhalf, auch auf jene Zeiten Bezug nehmen könnten. Ohne sich zu argen Anwürfen gegenüberzusehen und sich mittendrinnen noch als DAS eine Gemüt zu entlarven.
Muß man also wissen, daß sie liebend gerne die Lehrinhalte an den Schulen beeinflussen würden. Insbesondere den Geschiichtsunterricht, wie in ihm Kleinigketen wiedergegeben werden. Wie Vorkommnisse in den Schulbüchern drinnen stehen und wie nicht.
Manches hätten sie gerne weniger ausführlich behandelt, ausgeführt be- und umschrieben. Unschärfe wäre ihr Ziel, ein kleiner machen so bei den Zahlen, was dieses und jene Sterben angeht. Weniger die Deutlichkeit demnach. Überdies, diesen und jenen Helden aus ihrer Sicht, frm hätten SIE gerne schon auch. Daß der dort zwischen den Seiten dargestellt zu entdecken wäre. Ohne daß bei seinem Heldentum nebenher sofort mit aufgeführt wird, daß durch ihn und dem Trupp unter seinem Befehl mancherlei willkürlicher Mord geschah.
Wie auch das Gegenüberstellen manch deutschnationaler Historie mit Ereignissen, Begebenheiten, wie sie national andernorts geschahen, von DENEN gerne gesehen würde. Als ob das, wie es zur Errichtung von Konzentrationslagern zur Nazizeit kam, mit dem etwas zu schaffen hat, wie etwa in Rußland in Sibirien die Gulags hochgezogen und verwaltet wurden. Geradewegs, als hätte russische Geschichte mit der auf gut Deutsch was zu schaffen. Und das, wie die Russen da eine Geschichte aufarbeiten, mit dem eigenen Aufarbeiten der Geschichte der unfaßlichen Mord-Ära des Nationalsozialismus.
Der Ruch eines Historikers, hat man so einen tatsächlich bei seinen rechtsdrehenden Absichten auf seiner Seite, der wäre ihnen also was Großes. Damit ließe sich einiges anfangen ... Der eine, der dieses eine, das wider besseren Wissen, an den Tag legt, und aus einer Interessenslage heraus, im rechtslastigen Sinne zu relativieren versucht.
Zu jeder Zeit hat es so Leute im übrigen schon gegeben, die für sich eine Abschwächung der Geschichtswahrheit gerne gesehen hätten. Nur in dieser Gegenwartszeit, so nach über siebzig Jahren seit dem Kriegsende, scheinen sie sich mit ihrer trügerischen, heuchlerischen Art und Weise mehr Gehör verschaffen zu können. Beim Abstreiten, Schuldleugnen.
Leichter ums Herz sollt's einem werden, durch Verklären dieser einen faschistisch-nationalsozialistischen Vergangenheits-Ära, diesen Schreckensjahren zwischen '33 und '45. Nachdem da Figuren, obwohl sie anderen Parteien entstammten, solchen wie den Nazis den Steigbügelhalter gaben. Diese, daß bei den Nazis mitstimmten, daß es für das eine Ermächtigungsgesetz zu einer ausreichenden Mehrheit kam. Das Ermächtigungsgesetz, das das politische Ende der Weimarer Republik bedeutete. Danach war nichts mehr die Gesetzgebung der Weimarer Republik.
Für so was wie den Nationalsozialismus und dem einen Möchtegernführer mit dem einen Breitbärtchen im Gesicht ging die Weimarer Republik in die Binsen. Echt wahr! Für so was war man zu blenden, in die Irre zu führen. Für diese Alternative.
Daß eins festzuhalten ist: Diese eine alternative Strecke, die wurde im Herzen Europas, regional deutschsprachig, schon mal von A nach Z beschritten. Kaum etwas, das es ehedem durch diese Alternative nicht an Miserablem zur Präsenz brachte. Und das bei welchen, die bei den Europäern als ein Kulturvolk beschrieben wurden. Wegen seiner Dichter und Denker, das wähnte man ...
Nichtsdestotrotz, die eine Bevölkerung, die der Weimarer Republik, ließ sich von was Verlogenem, Hinterkünftigen, Falschdarstellungen durchwirken. Unaussprechlich. Die Unsäglichkeit in Reinkultur, die dadurch aufschien. Sich Bahn brach. Bei denen in deutscher Sprache.
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