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Blog von TeddeMehr

Die Routine

5. Januar 2022 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #kleine Szenen

So am Sternenrestchen, erst mal soll's da mit Sicherheit am besten Asteroiden, Meteoriten, so die Planetenfragmente - das Kleinvieh - nur so regnen. Draufregnen auf ES. Nicht nur dafür, die Lebensdauer kraus zu verlängern, den Teilchenzerfall des radioaktiven Materials für einen Zeitgewinn einzubremsen.

Je mehr es auf das Übriggebliebene am altvorderen Sonnenörtchen mit der Hilfestellung der Rückzugsgravitation herabprasselt, um so besser wird die eine Geschichte.

Jedoch längst ungezählt oft ein Ereignis, myriadenhaft häufig innerhalb einer Galaxie wie der Galaxie Milchstraße gesehen. Die pure innergalaktische Routine, daß das ist. Im blanken Dutzend billiger. Was man einem auch nicht größer, unzweideutiger ansagen mag, aus den Kreisen der offiziellen Wissenschaft. Das, wie routiniert innerhalb der Galaxien Dinge ablaufen. Eingeübt.

Viel Leben ist in den Galaxien-Buden. Los geht's bei den Sternen-Restchen erst richtig, wenn Regung, Gefühl, Antrieb in die eine Angelegenheit kommt. Wenn da ein Sternenrestchen sich seines Milieus, seiner Sternenumwelt klar wird, die Ahnung bekommt, was in nächster Zeit, angesichts von dem, was in seiner Umgebung rundgeht, mit ihm als Einzelstück geschehen dürfte. Das, daß es anteilig wird, und kein bißchen das ist, dem anderes dazukommt. Aus IHM wird Nutzen gezogen. Während es nicht DAS hergibt, das Nutzen aus der Umgebung zieht. Nicht ES sammelt, sondern wird Teil der Sammlung. Als Sonne die nächste Schwere, eine drauf.

Das Geschehen heißt zwar, etwa für den Erdstern Sol: da wird was ein Sternlein gehegt, gepflegt hier. Kriegt in absehbarer Frist nach dem Korona-Abwerfen baldigst neues Futter ab. Frische Nahrung bei bester Versorgungslage. Daß es der schlimmsten Not bald fliehen kann. Dem einen mißlichen Umstand, den einem mit der schnöden Abklingbeckensituation, die Szenerie mit den üblichen radioaktiven Zerfallsprozessen.

Allerdings wird dieses Geschehen zeitig angehalten, am Kernschmelz-Seelchen, prasselt da Zeugs. Aufs neue wird dann bei IHM Zunder gegeben, angezündet. Entfacht, die vor sich hin klimmende Glut erneuert, aufgefrischt.

Wie der Erdstern Sol mit seinem gesamten Planetenystem bestückt ist. Wie der Stern Tau Ceti im Grunde ebenfalls. Da darf man Gift darauf nehmen, daß da das Ausgebrütete nicht zu lange darben muß.

Darin liegt das Elend des Erdsterns Sol denn nicht; auch für den Stern Tau Ceti ist DAS nicht die Mißlichkeit. Das, das hier in erster Linie stört, hat mit einer verzwickten Umgebungssituation was zu schaffen.

Einmal exklusiv das eine, nahe dem Erdstern Sol im Lichtjahreradius. Dann ist dieselbe Exklusivität beim Stern Tau Ceti zum Vorschein gekommen. Zumindestens haben Sternengucker das im Beilauf erwähnt, daß sie da eine Winzigkeit zu Gesicht kriegten. Seit sie noch ein bißchen schärfer gucken können, wie früherher noch. Selbst so den dunkelsten Roten Zwerg, von dem konnten sie plötzlich die leichte Rötung gewahren. Das demnach unvermittelt sichten, daß da was ist. Nahebei, bei Tau Ceti.

Etwas ist das, das einem in der Jetztzeit ganz knapp das vergällt, nach dem Stern Tau Ceti hinreisen zu wollen. Denn: eine Zukunft hat so der Stern Tau Ceti von wegen des Roten Zwergs nahe bei ihm nicht unbedingt. Dahingehend ist es echt ein Nachteil, daß der Stern Tau Ceti erst halb so alt ist wie der Erdstern Sol. Deswegen, daß das Problem beim Stern Tau Ceti glattweg noch ärger, schlimmer, böser ist als beim Erdstern Sol.

Halb ausgebrütet bedeutet da vollumfängliche Miserabellage. Währenddessen, beim Erdstern Sol jede Sekunde das mit der Super Nova sein kann, was heißt, am Erdstern Sol könnte sich schon einiges regen, bewegen, gewissen Dingen Widerstand entgegenbringen.

Wenn da ein Dschecker wäre, dann ...

 

 

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