Ganz in Blau
Die Lage bei einem Quasar entspricht nicht dem ganz großen Stil einer Weltenentstehungslegende. Wie es der Große Knall ist.
Auf die Frage, was zuerst war, die Henne oder das Ei, läßt sich ganz klar Antwort geben: die Henne. Bespricht man einen Quasar gilt das ebenso.
Ein Quasar läßt es zwar auch ab und an ordentlich krachen. Einzig und alleine: Das erste am Platz war er mal nicht. Da war schon etwas vor ihm gegenwärtig. Dem der Quasar dazukam. Infolge irgendeiner Entwicklung.
Demnach handelt es sich an der Stelle um ein ernstes Problem. Eins, das man hat. In erster Linie auf Erden.
Schließlich, hat man nicht erdenweltweit großspurig, übergriffig eine Große Knall-Anlage untergebracht? Eine Großinstallation - am Wissens-Hof plaziert?
Eine Wissenslage hat man davon, die Rechnerei mit einem Endergebnis.
Nahezu nicht anzweifeln sollte man jenes Aufgetischte, mit dem man den Großen Knall aufs Tapet bringt. Bei viel zu vielem Erdenmächten, die sich am Großen-Knall-Gebilde einzurichten wußten. Der Wissenschaftsmensch, dabei einer eines Art Wissenschaftskreationismus.
Da informiert man eben nicht, Buch der Bücher-belesen, religiösmotiviert trotzig, daß jegliches vor knappen zehntausend Jahren entstanden sein soll. Mitunter auch in sechs, sieben Tagen. Der Wissenschaftskreationist, er gibt doch ein wenig Zeit zu. Früherher waren es des öfteren mal vier- bis achtzehn Milliarden Jahre. In dem Zeitbereich sollte es urgeknallt haben. Während man sich nun scheinbar im Heutigen stringenter gibt, sich auf dreizehneinhalb Milliarden Jahre festlegen möchte. Weiter, das war die streng klingende Interview-Aussage des einen ESA-Repräsentanten, daß man nicht ransieht an den Knall-Ort. Wo man erst mal ab einem Zwölf-Milliarden-Jahre-Horizont gar nichts mehr überblickt. Trotzdem soll dort doch noch etwas weiteres sein. Über eine zusätzliche Ausdehnung von eins Komma fünf Milliarden Jahren wurd informiert. Woraus sich für das Ganze ein Umfang von insgesamt dreizehneinhalb Milliarden Jahren ergibt.
Zumindest mal war das die Aussage des einen Wissenschaftlers im Gespräch mit Medienleuten. Eine Örtlichkeit, die dieser eine darüberhinaus in der Weise umschreibt, daß man dort mit seinem üblichen Augenaufschlag nichts weiteres mehr übersieht. Obwohl man eine zusätzliche Dimensionierung ausmacht.
Wie geheimnisumrankt ward das dahergesprochen. Beste Beiläufigkeit.
Bloß - im Grundsatz kennt man ein Ding, das das Lichtphoton auch noch schluckt. Schwarze Löcher, sie sind Lichtschlucker. Und wenn dort auf einem Durchmesser von eins Komma fünf Milliarden das Licht in Schwierigkeiten kommt, eine Einschränkung abkriegt - ist dort etwas ...
Die Übersetzung ist in dem Sinne bekannt, eine Bezeichnung für dergleichen vertraut: Schwarze Löcher.
Was kann, darf man davon jedoch mit einem staunenden Erdenmenschen teilen? Würde beispielsweise was passieren, angesichts des reisefähigen James Webb-Radioteleskops. Mit dem demnach manches anzustellen ist. Wäre da Größeres bei der nächstbesten entstandenen Nachrichtenlage - darf man sich das eine irgendwie zu freiweg gestatten, wie so die Erdenweltbegebenheiten sind, zuviel von Sachlage preigeben? Größer über sie aufklären?
Wenn sich bei der einen Hauptgeschichte, bei der sich alles um einen Großen Knall dreht, um etwas handelt, an dem man besser nicht rütteln sollte? Einige Erdenmächte, die sich bei ihr mit einer Interessenslage vorzeigen. Bei der sich vor allem sagen läßt, untermauert hätte man gerne das eine Fundament, das des Großen Knalls. Dieses Anliegen hätte man; hat es auch im Jahr '20 nach dem Millenium mittels einer Ehrenpreisverleihung geäußert. Daß das das wäre, worauf wert gelegt wird.
Infolgedessen könnte die offizielle Wissenschaft zu leiden beginnen, wenn man sie mit Nachfragen zu bombadieren anfängt. Was denn bei den Wissenschaftsleuten los wäre. Betreffs des einen besagten Urknall-Fundaments. Bedroht man das doch, indem man mit einem Zuviel an neu erworbenem Wissen rüberkommt. Dabei scheinbar nicht darauf achtgibt, wie bröckelig was dadurch werden könnte. Das doch als Großer Knall fest in Stein gemeiselt scheint.
Eigentlich jetzt schon bespricht man anderes. Betreibt ein wenig Frevel an der einen Urknall-Legende. Bei dem Umriß, über den da ein Wissenschaftler was mitteilte. Einer, der außerdem noch eine abfotografierte Galaxie im Büro aufgehängt hat. An Bild eine Galaxie, die in Blauem abtaucht, drinnen unterzugehen, zu verschwinden droht.
Echt, dieses eine Foto, das befindet sich auch noch in einem Rahmen. Wurde gerahmt. Darum machte man sich demzufolge besorgt. Als wäre die fixierte Szene was Besonderes, würde diese einem was bedeuten. Wobei schon alleine die Bildfarbe nicht die allseits vom Menschen gewohnte Einfärbung ist. Vielmehr das Kosmos-Blau, an das man irgendwie besser herangekommen ist. Entweder, weil man sich nach dorthin zurückgerechnet hat. Neugierig auf die wahre kosmische Umwelt, in der sich die Galaxien tümmeln. Oder, man hat seinen laufenden Bildern zu einer Zeitlupe verholfen. Um ein Stückchen weit an die Realität des Örtchens heranzugelangen. Bei dem man nicht die handelsübliche Nachtfinsternis gewahrt, sondern jenes festgelegten Betrachtungsweisen frevelnde Blau.
-------