Man will doch nicht ...?
Seltenst kriegte man mal die passende Antwort, fragte man das Kosmische an, erkundigte sich dort nach so einer menschenähnlichen Gottheit.
Überhaupt, das Weltall verweigert sich einem grundsätzlich. Es mag sich den Weltenentstehungsmodellen des Erwachsenen, Ernsten nicht anpassen. Der bestimmten endlichen Modellhaftigkeit. Eine, die man sich irdern vor allem deswegen erdacht hat, Religionsvorstellungen aufrechterhalten zu können. Wofür der Große Knall denn steht.
Weshalb es ja die Frage ist: Meint man das mit dem James Webb-Radioteleskop wirklich ernst?
Zu welchen Resultaten darf es das James Webb-Radioteleskop an sich überhaupt bringen? Wenn man wirklich auf das eine Knall-Momentum sein Hauptaugenmerk richtet - ist es denn gestattet, irgendwelche Erkenntnisse zu gewinnen, die nicht ...?
Wären diese unter die Leute zu bringen? Damit womöglich dem einen Knall-Bötchen einen Schlingerkurs zu verpassen. Außerdem - es kann ein Fundament nicht nur an der und der Stelle leicht bröckeln, sondern sich eine Lage ergeben, daß da das Gebilde insgesamt in sich zusammenfällt. Wie ein Kartenhaus.
Dürft man das teilen, hätte man sich geirrt, was da die Standfestigkeit von was auf den Sockel Gehobenem angeht?
Demnach, darf man das tatsächlich riskieren? Daß was einstürzt? Wo man früher, bloß als die Wissenschaft, die sich auf die Kosmosweite bezog, das Weiche, Nachgiebige doch war. Die Knetmasse, mit der sich arbeiten ließ. Mit der man es umfänglich zu dem Werkstück Großer Knall brachte. Bei dem sich die der Religionen alles von sich behielten. Jede Silbe bewahrte man sich, blieb bei den in Dauerdruck befindlichen Büchern der Bücher vor Ort. Die Bücher der Bücher waren das Unveränderliche; worauf auch wert gelegt wurde, daß sich dahingehend nichts ereignete.
Ganz entgegen mancherlei Befürchtungen, Ängste von zuvor daß sich kosmologisch Erkenntnisse breitmachen könnten, geschah DAS. Nicht mal ein klein bißchen was mußte man in seinen Schriftwerken umtexten oder gar größer etwas weglassen. Kein Stück war man gezwungen, etwas zu unternehmen, sozusagen auf den neuesten Stand zu bringen. Nach und nach anzugleichen. Was man im Mittelalter sicherlich unbeobachteter anstellen konnte, als so in der Neuzeit.
Das geht doch jedem klar: Mit dem Großen Knall am Wissenschaftshof mußte man nicht das geringste irgendwo umformulieren. Konnte sich sich im Grundsatz jegliches erhalten. Geradezu wie eh und je; wie schon immer. Droben am Großen Knall, daß den gewöhnlichsten Priester nichts weiter mehr anfaßte. Er hatte nicht länger zu befürchten, mal gegenüber einem Wissenschaftsbelesenen, der mit einer provozierenden Grinsemiene vor ihn hintrat, die Augen niederschlagen zu müssen. Arg in Mitleidenschaft gezogen zu werden, betroffen, angegriffen sich vorzuzeigen - doch nicht am Urknall.
Auch dort änderte sich die Lage, wenn die der theologischen Fakultät und die Wissenschaftsstudenten in der Universitätsmensa zusammenkamen, aufeinander trafen. Die Frotzeleien derer, die Astronomie, die Kosmoslage und die Berechnungen am Kosmischen studierten, die faßten die der Theologie am Großen Knall nicht mehr an. Der Urknall diente gut dazu, daß der Theologiegelehrte mit seinen Mysterien das blieb, was er war. Selbst noch die Einführungsszenen der Bücher der Bücher konnte man als Folge freiweg ansprechen, in der Kirche wie in der Mensa der Universtität, ohne die Bosheit von spottenden Widerworten zu erfahren. Lächerlich zu machen, daß war man am Großen Knall nicht mehr viel. Vielmehr waren die Theologischen die, die sich strafften.
Oder - wer überblickt da diesen Vorzug nicht, den das besagte Weltenböllerchen im Angbot hatte?
Nur, daß das Universum einem Gottsuchenden auf Erden im Heutigen die ihm genehmen Antworten eigentlich unverzagt verweigert. Während man dauernd auf sein eines Modell - Anfang, Mittelstück, Endspiel - hinweist, wird kosmisch kaum daran anteilgenommen. Würde man das eine verbildlichen, wären da Hände zu blicken, die in einer Tour nichts tun, als abzuwinken.
Etwas, über das man bisher auf der Erdbodenfläche drunten großzügig hinwegsieht, wie dem so ist. Bei sich, daß man irdisch trotzig nichts abändern will. Deswegen - was soll das denn, das mit dem James Webb-Radioteleskop?
Ein Radioteleskop, das ... Das sich um den Urknall bemüht machen soll ...?
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