Wie etwas rankommt, dem anderes besser fliehen sollte
Überlegt man sich die lokalen Verhältnismäßigkeiten im 20-Lichtjahreradius, sieht sich das in Proxima Centauri jetzt schon einer Gefährdungssituation ausgesetzt.
Friede, Freude, Eierkuchen - das war dafür mal. Gehört der Vergangenheit an.
Muß man sich überlegen: Die Schwere-Umfänge der Systemwelt des Sterns Tau Ceti, sie werden dem im Proxima Centauri, für das der Stern Tau Ceti mit dem Erdstern Sol gemeinsam hintereinander ansteht, weggenommen, geraubt.
Jene zwei, drei, vier Sonnenschweren, die dem Stern Tau Ceti entsprechen, die nimmt sich der eine Rote Zwerg, dessen Roteinfärbung Wissenschaftswelt früher eigentlich kaum gesehen hat, geradezu nicht in die Wahrnehmung kriegte. So sehr verschmolz dieser Hauch an Dunkelröte bereits mit der üblichen Nachtschwärze in der Galaxie Milchstraße, daß man auf Erden erst die nächste Generation an technischen Errungenschaften benötigte. Es zu einer Sichtung zu bringen.
Durchaus eine Frage von Interesse, wie viele Schwere-Punkte das sind, die das in der Zwei-Lichtjahre-Nachbarschaft zum Stern Tau Ceti schon unterwegs hat.
Um sich das eventuell klarzumachen, muß man nicht mal sonderlich viel herummessen. Es reicht, sich die Fragestellung zu beantworten: Hat der eine Finster-Rote Zwerg, der sich an den Stern Tau Ceti ranrobbt, nun noch irgendwelche Planeten bei sich dabei? Oder hält sich bei ihm überhaupt nichts mehr auf, das an irgendwelche Planetenkugeln erinnert? Dann sollte das klargehen, was damit Sache ist ...
Dann dürfte das dort beim Stern Tau Ceti wirklich ein dunkler Roter Zwerg sein, einer, der sich manifestiert, verstofflicht, seine Rote Zwerg-Massearmut langsam einbüßt. Mithin denn als Resultat zu einer Gewichtsklasse wird, die man herum um die zwanzig Sonnenschweren ansiedeln darf. Bei zwanzig Schweren spricht man denn nun tatsächlich von einem Schwarzen Loch, erwähnt Unterschiedliches von 20er-Löchern. Vorher sind da eher die Roten Zwerge am Platz.
Sprich, wenn so ein Nachbar schon annähernd ein Schwarzes Loch ist - dann sollte sich am Roten Zwerg Proxima A auch bald noch schnell was abspielen, ereignen, solange das Gewichtigere es dabei beläßt, sich mit dem Stern Tau Ceti und dessen Systemumwelt bei den kleinen Zahlen aufzumotzen. Während dem in Proxima Centauri für diesen Zweck lediglich noch der Erdstern Sol bleibt. Als das nächste, das für die Proxima Centauri-Zwecke noch drinnen sein kann. Solange das im Zwanziger-Schwerenbereich noch abgelenkt ist und nicht heranschwingen mag.
Derweil das schon jetzt das eine Problem für das in Proxima Centauri ist: Reicht das, das sich in ihm an Schwere-Zahlen versammeln, aus, dem einen Gebilde, das entsteht, wenn der Stern Tau Ceti verarbeitet, aufbereitet wurde, Widerstand entgegenbringen zu können? Oder ist da das im Proxima Centaurischen nicht bereits mattgesetzt? Steht im Matt herum, wenn es für sich nicht die Idee abkriegt, die Flucht zu ergreifen. Schachmatt ist es gesetzt, wenn es die Dinge bei den momentanen Verhältnismäßigkeiten, Umweltbedingungen beläßt.
Das eine kommt denn am Schluß heran, indem es Raum und Zeit verknappt. Während dem Zweiten für seine Flucht nur der weit offen stehende Raum bleibt. Wie zum Beispiel dem Weißen Riesen, den die Wissenschaftswelt am Beobachtungshorizont hatte und für den Weißen Riesen berechnete, daß dieser mit einer Geschwindigkeit von neunhunderttausend Kilometern in der Sekunde abhaut, flieht. Dafür seinen angestammten Standort verließ, aufgab.
Nur, wenn DAS geblieben wäre, ruhig, hätte DEM dort ein bestimmtes Schicksal gedroht, das mit seinem unmittelbaren Milieu was zu schaffen hat. Da wurd lieber abgehauen, fortgemacht, zeigte sich ein Weißer Riese. der nach woanders hin will. Oder?
Lustig, was? Durchaus unterschiedlich, wie vorangekommen wird. Und dann die Weise, wie von einem Weißen Riesen mit einer Art Raketenstart die Flucht ergriffen wird. Hinfort aus der Enge, hineinschießend in den doch noch offenstehenden Raum. Alles für den Zeitgewinn, die Hoffnung eines Wandersgesellen, Streuners auf sein Glück. Auf eins, wo hingelangen zu können, wo das ist, das ein Stückweit der eigenen Kragenweite entspricht. Bei einer gewissen Chancen-Gleichheit.
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