"Die Augenzeugin": 118
Statt eines Wortes des Aufbegehrens oder so schluchzte Verena. Verena wußte nicht, was Verena sonst groß für sich anstellen sollte. Hinter sich erlauschte Verena einen dumpfen elektronischen Schnappklang und danach ein doppeltes Fiepen. Herr Polizeihauptmeister...
"Die Augenzeugin": 117
Eiligst, daß Verena auf den Fondsitzen zu Herrn Ernst hinüberrutschte. Auf eine gemauerte Dreierstiege in so fünf, sechs Metern Entfernung deutete Herr Polizeihauptmeister Dischinger mit dem Zeigefinger. Die graue Fliesengehfläche oben führte zu einer...
"Die Augenzeugin": 116
Weit, weit fort wünschte Verena sich, an einen anderen, besseren Ort. Regelrecht auf Dauerschleife, daß Verena den Wunsch im Augenblick hatte. Unvermittelt öffnete Herr Ernst, der ebenfalls noch da war, auf seiner Seite rechts die Fondtüre. Herr Ernst...
"Die Augenzeugin": 115
Die Polizeistation war ein weißgestrichenes, langgezogenes, dreistöckiges Gebäude mit Flachdach und jede Menge Fenstern. Eine Örtlichkeit, deren Inneres Verena nicht unbekannt war. Mehrmals im Laufe der letzten Jahre war Verena schon drinnen gewesen....
"Die Augenzeugin": 114
Nicht das allergeringste, daß Käthe das zu interessieren gebraucht hätte. Obwohl die Tatsache, daß Käthe nicht bereits die letzten Jahre irgendwann größere Kleinigkeiten davon gewußt hatte, für Verena sicherlich als Glück zu werten war. Den Fortgang der...
"Die Augenzeugin": 113
"Zweimal die Woche muß ich auf die Sozialstation!" Einen aufgeregten Klang hatte Verenas Stimme. "Sie rufen an, wenn ich nicht daheim bin. Kann ich vielleicht wissen, daß die Polizei ...?" "Zum Glück hat die Frau des Hausmeisters - Frau Levid - uns im...
"Die Augenzeugin": 112
Vor der ersten Ampel, die auf Rot stand, wurde Verena sich wieder bewußt. Als hätte Verena die Abfahrt vom Hinterhof der Sozialstation verpaßt. Die trotz des Verkehrs ein- und ausfahrender Fahrzeuge für die Leute im Polizeifahrzeug reibungslos verlaufen...