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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 115

28. März 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

Es herrscht nur noch der Wahnsinn. Der reine Wahnsinn.

 

 

*

 

Tagebuch-Datei aufgeklickt.

Zwanzigster Juli. Samstagnachmittag. 14:22 Uhr.

 

 

Bin immer noch kaum zu beruhigen.

Was ist hier nur los, seitdem ich heute früh aus dem Schlaftabletten-Tran zu mir gekommen bin?

 

 

Daß ich bei Mauth nicht einmal für meine Semesterferien-Arbeit antreten kann, das hätte man mir bis vor ein paar Stunden haarklein erzählen können - und ich hätt's keinem geglaubt.

Wenn eins sicher war, dann die Arbeit bei Mauth. Zumindest das, daß ich in den Semesterferien werktags täglich bei Mauth auf dem Gelände eintreffe.

Darüberhinaus, das wäre die Frage gewesen, die Schwierigkeiten aufgeworfen hätte. Darüber hätte man sich unterhalten müssen. Die eine Möglichkeit, die ich in Betracht zog, daß sie mir ablehnend beschieden würde.

 

 

Und - jetzt?

Jetzt sitz' ich da. Weiß nicht, wohin mit mir, meiner Aufregung, meiner Wut.

 

Warum liegt meine kleine Welt mir derart in Trümmern? Wem hab' ich irgendwas Größeres getan? Was für Geschichten explodieren mir?

Und, hier mal kurz die Frage in den Raum geworfen: Mit wem, bitteschön, hat das mit den Riesenunglücken für mich angefangen? Wer hat noch dazu den Horrorladen für mich aufgesperrt?

 

Klare Antwort: SIE, Manuela!

SIE, Manuela!

 

 

Oder hat es schon mit Helen begonnen?

Die letzten Ausläufer der hohen Wellen mit Helen, die haben schließlich dafür gesorgt, daß ich aus meiner Universitätsstadt heimwärts zu meinen Eltern abgefahren bin. Vor der eigentlich angedachten Zeit.

 

Ohne dem Spaß mit Helen wäre ich heute noch oben, würde tagsüber, abends den einen oder andern Kurs besuchen, der der Vorbereitung auf mein nächstes Semester dient.

Oder sonst was droben unternehmen, was mit dem heute hier nicht das geringste zu tun hätte. Nicht für das kleinste bißchen.

 

 

Dann das - hier unten eingetroffen zu sein. Nichts, das ich mir denke. Und dann treffe ich nachmittags - Manuela.

 

 

 

 

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