"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 116
28. März 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"
Und das, Manuela zu begegnen ...
Kurz drauf zu erfahren, wie unmöglich so was war, eine Begegnung mit Manuela.
Weil in der Gegenwart eigentlich keiner Manuela treffen können dürfte. Normal kann es heute kein zufälliges Treffen mit Manuela geben. Für niemanden.
Weil, wenn Manuela ...
Mensch, Mensch, mein Vater macht mich an, als wäre es meine Schuld, daß Herr Altdorf, der Personalchef von Mauth, mich antelefoniert, mir beim Telefonat informativ erklärt, daß es sehr unwahrscheinlich ist, daß ich demnächst mit meiner Semesterferienarbeit bei Mauth anfangen würde können.
Dabei weiß Vater das noch gar nicht genau, wie ich es nicht ganz genau weiß, ob ich nicht doch am Ersten ...
Das letzte Wort in der Sache ist schließlich nicht gesprochen.
Das, warum ich kein Auto mehr habe, ist Vater auch immer noch nicht ganz klar.
Sicherlich, weil Mutti nicht in allen Einzelheiten Bescheid weiß.
Deshalb hat weiterhin keiner eine genaure Übersicht über das hübsche Sümmchen, das ich aufzubringen habe.
Einmal für die Reparatur meines Autos.
Wie die Geschichte weiterhin ablaufen soll, das ist zwischen dem Werkstattbesitzer und mir noch nicht abgeklärt. Als hätten wir einander komischerweise vergessen.
Nun, ich habe IHN nicht wieder angerufen. Und ER hat nichts weiter von sich hören lassen. Keinen Anruf getätigt, nichts.
Und dann das: Die fälligen Reparationszahlungen an den Staat, nachdem Autoleitplankenteile ausgewechselt werden mußten, weil ich hinterm Lenkrad Sekundenschlaf hatte, mein Auto deswegen gegen die Planken geschrubbt und mehrfach dran gebockt hat - das ist ein ungeheures Problem für mich, wenn die Versicherung nichts dafür zahlt.
Davon hab' ich bis jetzt in der Kürze der Zeit noch gar nicht genauer Bescheid gekriegt, wie's damit zugehen soll.
Nur eins ist mir sonnenklar: All das, das möchte bezahlt werden.
Es kostet und kostet. Eine nette Stange Geld. Von mir aufzubringen. Aus dem Hut zu zaubern.
Gut, sagen wir: Ich überlasse der Herrschaft von der Automechanikerwerkstatt mein ehemals hübsches, ziemlich neuwertiges Automobil. Für den Preis, den der Mistkerl und Werkstatt-Scheffe mir genannt hat.
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