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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 117

28. März 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

 

Zehn Fünfhunderter-Scheine, blank auf die Kralle.

Wer zahlt mir jedoch darüberhinaus das restliche Geld für eine neues Werksfahrzeug, das genauso nach was ausschaut wie das alte?

 

Vater?

Nein, Vater nicht.

Nicht Vater, wenn Vater das beibehält, mit mir überkreuz zu sein.

Vielleicht, weil meine hohe Schwester Bettina bei ihm hintenrum gegen mich hetzt. Dauernd Anfragen macht, bei ihm, Vater, was meine Wenigkeit anbetrifft.

Mein hochverehrtes Schwesternherz Bettina. Bettina, die Pfarrhaus-Sitzerin. Bettina, die beste Freundin vom Pfarrer.

 

 

Halten wir hier kurz fest: Sollte ich hochfahren wollen, dorthin, wo sich der Standort meiner Universität befindet - spätestens dann, wenn mein nächstes Semester anfängt, muß ich das -, brauche ich einen fahrtüchtigen Untersatz.

Oder ich, ich fahre heute, morgen, übermorgen bereits - mit dem Zug ab und hoch.

Züge stehen für mich jederzeit welche bereit. Fahrkarten kann ich mir immer kaufen.

Aber, deswegen sind verschiedene Dinge - wie oben hier textmäßig erwähnt - lange nicht in allen Einzelheiten abgeklärt.

Das bedeutet, das mit der schnellen Abfahrt woandershin, das ist momentan ein etwas schwierigeres Unterfangen für mich. Wenn ich nicht will, daß Angelegenheiten, die im Momentchen aus den unterschiedlichsten Gründen Pause haben, mir nach Pausenende schlimmer wie je zuvor nachgeflogen kommen.

Ist deshalb besser für mich, an Ort und Stelle zu verweilen.

 

 

 

Was ist mir in meinem Leben bloß passiert?

Womit hab' ich das verdient?

 

 

*

 

Weiterhin der zwanzigste Juli, ein Samstagsnachmittag.

Die Tagebuch-Datei aufgeklickt. Uhrzeit: 16:13 Uhr.

 

 

Bin alleine auf meinem Zimmer im Haus meiner Eltern ...

Nichts will bei mir eindringen oder mich sonstwie belästigen.

Ich meine, das heißt, ich habe nichts Besseres vor. Weiter will ich darüber schreiben, was mir geschehen ist. Will schreiben, von Manuela und mir. 

 

 

 

 

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