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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 122

30. März 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

Im Laufschritt bin ich ums Automobil herum, habe aufgemacht, mich hinter das Lenkrad hingehockt.

Unterdessen, daß Manuela sich darangemacht hatte, draufzudrücken, daß das Seitenfenster auf ihrer Seite heruntergefahren ist.

Mit der Hand, daß Manuela ihr langes, dunkelblondes Haar zurückwarf.

Wie geil Manuela ausgesehen hat. Ein Anblick für die Götter, Manuela. Am liebsten hätte ich Manuela sofort angepackt, den Beifahrersitz heruntergeklappt, und mir Manuela auf der Stelle küssend vorgenommen. Runde eins, ab dafür.

Manuela hat mir wieder eins hergegrinst. Genau schien Manuela über meine Gedanken Bescheid zu wissen. Manuela: 'Was ist los, Bern-die? Fahren wir nicht los? Je schneller du losfährst, desto schneller sind wir am Königweiher.'

Ich: 'Zu Befehl! Schauen wir zu, zum Königweiher zu kommen.'

Habe angelassen, kurz geschaut, und weil die Fahrbahn beidseitig frei war, bin ich mit durchdrehenden Reifen aus dem Parkplatz raus. Auf dem Gas zur nächsten Ampel. Vor der ich abrupt abgebremst hab', daß Manuela aufschrie, auf dem Sitzplatz Wucht hatte.

Hübscher Kraftaufwand für Manuela, obzwar im Sicherheitsgurt und mit beiden Händen am Rand des Armaturenbretts oben, unten die Füße gegenstemmend, sich abzufangen, nirgendwo dagegenzuküssen.

Muß ziemlich knapp gewesen sein, daß uns die Aufprallkissen nicht aufgingen.

Manuela, in die sitzende Ausgangsstellung zurückgekehrt, schaut mich großäugig an. Manuela: 'Du bist aber rasend unterwegs, Bern-die. Hast wirklich hübsche Eile, was?'

Das Herz schlägt mir schnell, ich blinzele Manuela neben mir an. Kühl jedoch, daß ich daherrede. Ich: 'Hab' ich. Hab's echt eilig mit uns. Wenn ich draufsteig', sind wir im Nu am Königweiher. In einer Sekunde sind wir am Königweiher.'

Als wäre ich Fahrer in einem Autorennen, bin ich mit Kreischgeräusch aus meiner Polepositon an der Ampel losgeklotzt. Allerbeste Reaktion, der Start.

Kein Polizist, der das mitansehen hätte dürfen. Leicht möglich, daß der Kollegen von sich informiert hätte. Autonummer, Fahrzeugstyp. Polizeiwägen, die die Verfolgung aufgenommen hätten. Und wenn ich angehalten worden wäre, pusten hätte müssen. Wäre sicher mies für mich gelaufen. Pils, das ich getrunken hatte, Tee mit hochprozentigem Rum. Null Promille war was anderes.

Ich: 'Fahren wir auf die Autobahn rauf, Manuela?'

 

 

 

 

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