"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 164
13. April 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"
Damit war es veröffentlicht, draußen. Laut und deutlich ausgesprochen.
Morgen oder bis spätestens Mittwoch, Donnerstag soll ich in der Mechanikerwerkstätte eintreffen, das Geschäft vertraglich zu fixieren.
Daß ich die ganze Telefongerätschaft nicht gegen die Wand geschmissen habe?
Nachdem der Ober-Bosse von der Automechanikerwerkstatt sich verabschiedet hatte, habe ich das Ding seelenruhig zurückgesteckt. Bin anschließend zurück zu mir aufs Zimmer. Während Mutti - Mutti, die mir, auf der Schwelle der Küchentür stehend, die gesamte Zeit über lustig zugehorcht hatte - mir hinterhergeschaut hat.
Das heißt jetzt für mich, fünftausend Eier sind mein. Zumindest fünftausend Eier, die nun mir gehören.
Mit der Summe kann ich ein bißchen was von der Last auf mir wegnehmen, geben mir die Damen und Herren von der Versicherung Bescheid, daß sie dabei bleiben werden, nichts zu zahlen.
Fünftausend Eier, die ich ziemlich eilig auf mein Konto bei der Bank überwiesen kriege, habe ich erst meinen Servus daruntergesetzt unter den Abtretungsvertrag.
Was aber gleichzeitig bedeutet - kein eigenes Auto mehr.
Morgen, übermorgen, überübermorgen - Taxi! Anruf von mir bei einem der lokalen Taxiunternehmen.
Ich gehe für die Taxameter dieser Leute.
Was sonst noch so da in der Gegend?
Bus. Zug. Zu-Fuß-Spaziergang. Trampen. Trampen, das meint, ich, den Arm langgestreckt, stehe neben der Straße, Daumen nach oben. In der Hoffnung, daß ein netter Lenkradlenker für mich anhält ...
Ach, sind das nicht feine Möglichkeiten, die ich habe?
Scheiß-Manuela!
Scheißdreck-Manuela und -Manuela-Dombrowski-Erscheinung!
Alles, was mir gegenwärtig an Müll passiert, das habe ich dem mit Manuela Dombrowski zu verdanken. Sonst keinem als dem Vorkommnis mit Manuela Dombrowski, der Horror-Braut.
Und ich kann das mit Manuela Dombrowski weiterhin nicht begreifen. Es ist unfaßlich.
Warum? Weshalb? Wieso? Wie kann das sein? Aus welchem Grund das mir?
Eh, was sagen Beppi und dieser oberseltsame Fransen da in Joeys Pils Pub zu mir? Was labern die da mir hin?
Nein, nein, nein!
Nein, nein, nein!
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