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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 166

14. April 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

Kann ich nur zu gut nachvollziehen, die Gedanken Muttis. Würde ich auch denken, wenn mir mein dreißigjähriger Sohn so was anbringt.

Aus dem Mund, daß mir das mit Manuela Dombrowski regelrecht geflogen ist. Das mit Manuela Dombrowski, und das, was war bei der. Der ist ... Daß Manuela Dombrowski nämlich, seit Monaten ...

Und, man stelle sich das nur vor, ich hab' Manuela Dombrowski in der Stadt vorm Unteren getroffen ...

 

 

Jetzt habe ich Mutti darüber Mitteilung gemacht, über das mit Manuela Dombrowski, und es geht mir erst richtig schlecht. Ich taumle zwischen Wut und Hilflosigkeit.

Die Frage: Soll ich mich nicht selber besser sofort einliefern lassen?

 

Das Beste wäre gewesen, ich hätte Mutti gegenüber die Klappe gehalten.

Weil, einhundertprozentig, daß Mutti mit Vati darüber spricht. Und erfährt Vati es, wissen es bald meine Schwestern. Und wissen es meine Schwestern ...

Könnte das Klinikum für geistige Krankheiten tatsächlich fällig werden für mich. Beim kleinsten fahrigen Fehler von mir in der Zukunft.

Die Gefahr besteht, daß ich ab jetzt schnell dort einfahren kann. Geradezu bei erstbester Gelegenheit. Zeige ich mich nur ein bißchen seltsam, daß sie sich aufführen, mir mit dem Zeigefinger deuten und telefonieren ...

Daß ich dann von Männern - von so einem leitenden Arzt und Pflegepersonal in uniformer weißer Kleidung - abgeholt werde. Zeige ich mich in einer bestimmten Weise verständnislos, ungebärdig, zeigen sie mir ein Elektroschockgerät. Damit können sie mich richtig jeden Moment außer Gefecht setzen.

 

 

*

 

Zweiundzwanzigster Juli, meine Tagebuch-Datei offen.

Montag, später am Nachmittag. 17:03 Uhr.

 

 

Mir geht's so richtig schlecht.

Der Schweiß steht mir auf der Stirn. Hab' mir eine Kühlpatrone in ein großes Handtuch verpackt auf den Nacken hinten gelegt, das Tuch um den Hals geschlungen.

 

 

Das, was Beppi und dieser Fransen bei Joeys drinnen an dem Abend zu mir gesprochen haben, das will ich jetzt hier hintippen.

Konnte es nicht glauben, was Beppi und Fransen mir mitteilen. Es war eine total unfaßliche Neuigkeit. Mit dieser Nachricht hatte ich nicht gerechnet.

 

 

 

Ich mit Beppi und Fransen, die Zeit mit denen in Joeys Pils Pub ...

 

Zuerst waren noch ein paar Pils mehr angesagt, während der Abend- oder schon Nachtstunde dort bei Joeys.

 

 

 

 

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