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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 241

9. Mai 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

Ins Ausland absetzen, das hätte Hans-Georg Tabert sich wollen, das war in verschiedenen Journalisten-Texten der Regionalpresse zu lesen. Weil es Hans-Georg Tabert und seiner Umgebung jedoch Probleme bereitete, die nötigen Barmittel zu besorgen, daß sich das mit der Abreise Hans-Georg Taberts verzögerte. Andererseits wollte Hans-Georg Tabert aber auch überhaupt nicht aus der Heimat fort; daheim ist daheim. Das waren die Gründe, daß es zu zusätzlichen Längen gekommen war, die dazu führten, daß Hans-Georg Tabert für die Ermittlungsbehörden präsent blieb, Hans-Georg Tabert für sie anzutreffen war.

 

 

Ziemlich unübersichtlich, das Geschehnis. Wie es zugegangen war am und im Tabert-Bauernhaus, nachdem die Polizeikolonnen eingetroffen waren.

Plötzlich hatte Manuela Dombrowski eine Waffe. Eine Pistole Hans-Georg Taberts.

Bei späteren Vernehmungen hat Hans-Georg Tabert ausgesagt, daß er keine einzige Waffe bereitliegen gehabt hätte. Sein Waffenschränke wären alle zugeblieben.

Übersetzt heißt das, Manuela Dombrowski, die hätte sich selbst den Schlüssel zu einem der Schränke mit Waffensortiment besorgt, eine Pistole und Munition daraus zu entnehmen. Alles demnach, was später sich ereignete, alleine auf Manuela Dombrowskis Mist gewachsen.

 

Im Hausinnern wird bei den Taberts diskutiert, was man nun machen sollte, angesichts der vielen Polizei, die draußen vor der Haustür aufgefahren war. Zwei, drei Polizeileute, die für Dauerläuten im Haus sorgten.

Sollte Hans-Georg nicht besser freiwillig hinausgehen, ehe das Gebäude gestürmt wurde?

Plötzlich hatte M. D. eine Schußwaffe in der Hand. Ehe sich etwas anderes ereignen hätte können, reißt M. D. die Haustüre auf, die schwere, automatische Pistole schußbereit. Keiner, der drinnen Anwesenden, der irgendwas von den Absichten M. D.'s geahnt oder etwas dagegen unternehmen hätte können. Auch Hans-Georg Tabert nicht. Die totale Überraschung, die Handlungen M. D's.

Mit vorgehaltener Pistole bedrohte M. D. die Beamten, die an der Haustüre nach Hans-Georg Tabert fragen hatten wollen. Die beamteten Männer mußten die Hände hochnehmen, zurücktreten.

 

Anschließend begann M. D. damit, wie wild mit der Automatik um sich zu schießen und zum Nebengebäude, dem oberen Stall mit mehr Mauerwerk, zu laufen. Ohne weiteres erreichte M. D. die Bestallung, ohne selber von irgendwoher beschossen worden zu sein. Hinter das Lenkrad des für Hans-Georg Tabert bereitstehenden Geländewagens hockte M. D. sich. Der Fahrzeugschlüssel steckte, M. D., die wirft den Motor an. Mit Vollgas durchbricht M. D. mit dem großen, gepanzerten Wagen das Holztor und rammt mit ihrem Gefährt die im Weg stehenden Polizeiwägen beiseite. Während M. D., die die Seitenfenster herabgelassen hatte, weiterhin durch die Gegend ballerte.

 

 

 

 

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