Overblog Alle Blogs Top-Blogs Literatur, Comics & Gedichte
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU
Werbung
Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 242

9. Mai 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

Mußten Unmengen von Patronen in der Pistole in Manuela Dombrowskis Fingern gewesen sein.

Beim Lesen der Artikel, die im Lokalteil der Tageszeitung gestanden hatten, fragte ich mich öfters, ob M. D. nicht eine Maschinenpistole benutzt hätte, so viel, wie M. D. ballerte. Oder M. D., die war besser darin geübt als jeder Polizist, Soldat, blitzschnell Magazine, die sie alle in den Hosentaschen ihrer Jeans hatte, auszuwechseln. M. D., voll in Fahrt, mit Lenkradbewegungen und dem lustigen Polizeiauto-Bumsen beschäftigt. Bis M. D. es tatsächlich geschafft hatte, in dem Tabert-Geländewagen aus dem Innenhof herauszufahren und den Weg die Geiersdorfer Bergstraße hinunter zu nehmen. Im allerhöchsten Rennfahrertempo, verfolgt von ein paar Polizeiwägen.

Hauptsächlich, daß das, Geiersdorf hinauf und -unter, eine ewige Kurvenstrecke ist. Die jeder vernünftige Autofahrer bei gemäßigter Fahrgeschwindigkeit bewältigen sollte, gleichgültig in welche Fahrtrichtung.

Für M. D. kam es also, wie es für M. D. kommen mußte. M. D., die trug es in ihrem Geländefahrzeug aus einer der Kurven weiter unten hinaus. Nach dem Durchschlagen der Leitplanke sogar darüberhinaus, die steile Bergwiese abwärts.

Ein ungeheures Maß an Glück, das M. D. dort gebrauchen hätte können. Allerdings fehlte M. D. jegliches Glücksmoment.

Der Notarzt, der in einem Fahrzeug ohnehin bei denen von der Polizei mit dabei war, also schnell am Ort des Unglücksgeschehens war, der stellte bei M. D., obwohl M. D. angeschnallt war, äußerlich seltsam unversehrt ausschaute, einen Genickbruch fest. Trotzdem beeilten sich Feuerwehrleute, die ebenfalls mit einem Einsatzfahrzeug den Polizeieinsatz gegen Hans-Georg Tabert begleiteten, M. D. aus ihrem Wagen herauszuschneiden. Als M. D. aus dem Fahrzeuginnern draußen war, wurde eine Reanimation M. D.'s versucht.

 

Verschiedenste innere Verletzungen, die bei der Obduktion M. D.'s festgestellt wurde, die jede einzelne sofort zum Tod M. D.'s führen hätten müssen.

 

 

In einem Artikel berichtete ein Lokalreporter, daß M. D's Mutter vor der Beerdigung den Sargdeckel noch einmal öffnen ließ.

Auf die im Sarg drinnenliegende Tochter, daß die sich die kreischende Mutter draufschmiß. Starke Arme mußten die verzweifelte Frau anfassen, sie von ihrem toten Kind wegzerren. Damit der Holzsarg wieder verschlossen werden konnte ...

 

 

 

Und nun?

Ich und Manuela Dombrowski ...

 

 

 

 

242

Werbung
Diesen Post teilen
Repost0
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post