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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 254

13. Mai 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

Um neunzehn Uhr haben Angelika und ich ausgemacht, uns im Fisch-Restaurant zu sehen.

Habe mich gesputet, mich ausgehfertig herzurichten. Knapp vor sieben war ich im Fisch-Restaurant, habe mich zu einem Tisch begeben.

Der Kellner unterrichtete mich, der Tisch drei weiter wäre nicht vorbestellt, also habe ich mich im Fisch-Restaurant an den mir bezeichneten freien Tisch gesetzt.

Fünf nach sieben, daß Angelika eingetroffen ist, Angelika in Persona und ziemlich pünktlich, daß ich geschaut habe.

Der einzige Nachteil bei der Sache: Angelika hatte Betsy und Veronika im Schlepptau.

An den Tisch, den ich in Beschlag hatte, hat Angelika sich nach kleiner, netter Begrüßung zu mir hin neben mich gesetzt. Betsy und Veronika saßen Angelika und mir gegenüber. Angelika erklärte mir, daß sie die beiden, Betsy und Veronika, zufällig nahe beim Fisch-Restaurant auf dem Gehsteig getroffen habe.

 

Von ihrem Exposé redete Angelika beim Essen viel.

Wie sie davon angenervt wäre, dran arbeiten zu müssen. Aber damit wäre es bald vorbei, dann hätte sie das Ding geschrieben. Und, wenn sie, Angelika, allem Glauben schenken durfte, was ihr Herr Professor ungefähr daherredete, würde ihr Herr Professor es nicht schlecht bewerten, wenn er das Exposé bekommen hatte.

Mich faßte Angelika tatsächlich öfter an der Hand an, was Betsy und Veronika genau mitbekamen, plötzlich mit mir rumredeten, als wären wir seit längerem bekannter miteinander.

Um es so auszudrücken: Beim Essen im Fisch-Restaurant wurde alles für mich immer launiger, besser. So hatte es tagelang für mich nicht mehr bei Angelika ausgesehen.

 

Veronika war die, die dann nicht mehr im Fisch-Restaurant bleiben wollte. Sondern ins Tanzcafé Molto weiterziehen.

Jeder hat im Fisch-Restaurant für sich bezahlt. Danach sind wir zu viert aufgebrochen.

Mit drei Schönheiten im Schlepptau, daß ich gegen neun im Molto drinnen eintraf.

War schön im Molto, aber auch teuer geworden für mich. Erst mal zahlte ich für den Eintritt in den Klub, zweihundert. Weil ich kein Mitglied war, im Gegensatz zu Angelika, Betsy und Veronika. Schließlich die Cocktails, die ich spendierte. Der billigste auf der Karte kostete zwanzig, der teuerste achtzig.

Viermal einen Zweihunderter habe ich im Molto bei den Getränken gelassen.

Es hat sich jedoch gelohnt. Weil Angelika eng mit mir tanzte.

In der Clique Angelikas, Betsys, Veronikas blieb ich an der Seite Angelikas nicht außen vor. Einige texteten ausgiebig mit mir. Über das Studieren, Vierräder. Auch das Bumsen von und mit Betsy und Veronika war Thema, als wären Betsy und Veronika bei jedem von den Brüdern schon mal willig gewesen.

 

 

 

 

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