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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 316

3. Juni 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

Die von der Detektei Schneider haben erst die Polizei verständigt, ehe sie Fransen unmittelbar gegenübertraten.

Als drei mobile Polizeigruppenstreifen eintraf, beabsichtigte Fransen eben, gegenüber den Detektiven handgreiflich zu werden. Aber wegen den frisch eingetroffenen Uniformierten ließ Fransen sich ohne größere Gegenwehr festnehmen und in Polizeigewahrsam nehmen. Auf die nächste Polizeiwache wurde Fransen verbracht.

 

 

Noch im Verlauf der weiteren Abendstunden des gleichen Tages hat Angelika durch die Polizei und dem Chef der Detektei Schneider von der Festnahme Fransens erfahren.

Angelika ist während der Besuchszeit des darauffolgenden Nachmittags zu mir ins Meinhardt-Sanatorium gekommen, mit mir in eine Zimmerflucht für privates Zusammensein gegangen, hat mich von der freudigen Neuigkeit in Kenntnis gesetzt.

Meine Entlassung aus dem Meinhardt-Sanatorium wurde von Angelika unverzüglich in die Wege geleitet.

 

Bei der polizeilichen Vernehmung hat Fransen ausgesagt, daß zwischen mir und ihm eine Schlägerei stattgefunden hätte.

Das Haus, in dem ich mit Angelika zusammenwohne, hätte er, Fransen, bereits seit Tagen beobachtet. Der Grund, warum Fransen das anstellte, erläuterte Fransen, war, daß er und ich schließlich miteinander bekannt waren. Mich kannte er, Fransen, in der Großstadt.

Jedenfalls geschah es, sagte Fransen aus, daß ich mitten in der Nacht, so gegen zwei, drei Uhr, überraschend die Haustür aufmachte, aus dem Wohngebäude heraustrat. Nachdem ich kurz voll im Licht gestanden war, hätte Fransen sofort gewußt, daß ich das war.

Richtung Stadtzentrum spazierte ich, und Fransen machte sich daran, mir mal hinterherzuschleichen. Irgendwann reichte Fransen das mit der ziellosen Herumspaziererei, Fransen baute sich in einer schmalen Seitengasse mir gegenüber auf. 

Den Polizisten setzte Fransen auseinander, daß es ihm dabei um Geld gegangen wäre; nur um Geld. Geld vom Bankautomaten hätte er von mir verlangt. Geld dafür, daß er, Fransen, mich die nächsten Tage in Ruhe ließe, kurz vergesse, wo ich wohne.

Darüber hätte ich mich aufgeregt; wiederholt, daß ich ihm, Fransen, nicht einen müden Cent zahlen wollte. Schließlich hätte ich ihn, Fransen, mit einem Angriff überrascht. Zu einer Rangelei mit mir wäre es gekommen. Zugeschlagen hätte ich, einen Treffer gelandet, daß der Hieb ihn, Fransen, benebelt hätte. Seinen Spazierstock hätte ich Fransen entrissen, angefangen, mit dem Stock aus Metall auf ihn, Fransen, einzuhauen, bis es Fransen es für besser gefunden hätte, die Flucht zu ergreifen.

 

 

Geld. Ganz plausibel, das mit dem Geld. Das mit dem Geld, das Fransen am Polizeirevier abgelassen hat. 

 

 

 

 

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