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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 346

13. Juni 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

Bei Tigerauge nach dem nächsten Level gehen ...

 

 

Wechseln wir das Thema.

Was war eigentlich, nachdem Christine Dombrowski - oder nicht Christine Dombrowski - bei mir bei der Wohnheimbude raus war?

Das will ich beantworten.

 

Nun, erst mal ...

Stark habe ich aus meinen Wunden am Hals rausgeblutet.

Die aufgeregten Wohnheimmitbewohner in meiner Umgebung habe ich nur äußerst schemenhaft wahrgenommen. Haben sich auch einzelne um mich gekümmert, auf mich eingeredet. Ferne, fremde Stimmen.

Im Grunde weiß ich von allem nur eindeutig, daß ich mein Phon in den Fingern hatte. Mit dem hatte ich Angelika antelefoniert, und Angelika hatte sich am anderen Ende der Leitung gemeldet.

Es kommt mir vor, daß, kaum daß ich Angelika am Phon gehört hätte, bereits die Sanis samt Notarzt bei mir in der Bude droben waren.

Der Arzt, der neben mir kniete, war der, der dafür sorgte, daß mir die Bluterei in der Halsgegend aufhörte.

Trotzdem hatte ich Herzaussetzer, bin ich dem Mann kollabiert.

Mein Glück, mit einer Herzmassage konnte er mich schnell in die Welt der Lebenden zurückholen.

An einem Tropf hängend, bin ich anschließend in einer großen, starken Plastiktragetasche von den Sanitätern in den am Samstagvormittag reparierten Fahrstuhl geschafft worden. Die Stockwerke hinuntergefahren. Um im Rettungswagen auf der Trage zu landen, dort festgeschnallt zu werden.

 

Ah, wie ich im nachhinein aus Angelikas Mund erfahren habe, muß das doch ziemlich knapp mit mir gewesen sein, daß ich nicht bei Charon angetanzt bin.

Daß Charon mich nicht übersetzen hat müssen.

Im Krankenhaus hatte ich, kaum daß ich einigermaßen stabilisiert wirkte, das mit dem Virenangriff.

Stundenlang, daß ich zwischen Leben und Tod geschwebt bin. Ohne, daß ich meinen Ruderer ins Jenseits deutlicher zu sehen gekriegt hätte.

Dann bewirkte es eine bestimmte Antibiotikamischung, -dosis. Oder nicht. Jedenfalls vermehrten sich die unbekannten Viren urplötzlich nicht mehr wie toll in mir. Starben sogar zum größten Teil in mir ab. Der restliche Virusstamm war schlafen gegangen, schwamm bei den üblichen Bakterien- und Virenstämmen in meinem Körper mit, ohne für mehr zu sorgen, als die Population am Leben zu erhalten.

Ich habe mich tatsächlich innerhalb kürzester Frist erholt, als hätte es nie irgendwas gegeben. Eindeutig verständlich war das den Krankenhausärzten nicht, wie das bei mir zugegangen war, daß ich urplötzlich wieder dermaßen fit sein konnte. 

 

 

 

 

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