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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 350

16. Juni 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

Außerdem will ich hier tippen, daß Meinhardt-Sanatorium-Ärzte Blutproben von mir an das Koch-Plank-Institut in der näheren Umgebung weitergeschickt haben.

Die Forscher dieses Instituts haben entdeckt, daß Genabschnitte des in meinem Körper befindlichen Virusses in vielen Sequenzen dem Gen des Borreliose-Bakteriums ähnelten.

Der Virus hat mit Borreliose zu tun.

Borreliose, etwas, das Zecken in sich trugen. Durch Zeckenbisse kann Borreliose übertragen werden.

 

Im Meinhardt-Sanatorium wurde spekuliert, daß ich während meiner Anfalle im Stadtkrankenhaus an Gehirnhautentzündung erkrankt war, auf meinem Gemeinschaftszimmer, als ich die Krankenschwester biß, wieder kurz einen größeren Schub hatte.

Schuld daran, daß die Rückkehr meiner Erkrankung im Stadtklinikum einigermaßen unerkannt blieb, war, daß sie dort im Klinikum eigentlich nicht viel mit mir anfangen hätten können, wollen.

Wäre auch schlecht gelungen, ein neuerliches Auftreten der Krankheit bei mir zu erkennen, wenn ich, wie jeder Patient, der genesen war, dessen Entlassung unmittelbar bevorstand, in einem normalen Krankenzimmer lag. Fern jedes Maschinenanschlusses, der die Dinge bei mir überwachen hätten können.

 

 

Marlene, die Krankenschwester, die ich ...?

Marlene hatte mich bei der Polizei angezeigt. Wegen meiner Attacke auf sie.

Auch die Leitung des Klinikums, in dem Marlene als Krankenschwester arbeitet, hatte eine Anzeige bei den Behörden gegen mich in die Wege geleitet.

Warum trotzdem nicht viel davon in meiner offiziellen Vita steht?

Einfache Antwort: Angelika. Angelikas Scheckbuchpolitik.

Jede Menge Geld hat Angelika darauf verwendet, mir wieder zu einer reinen Weste zu verhelfen.

Marlene kriegte von Angelika einen vierwöchigen Kuraufenthalt mit Schönheitsoperationen bezahlt. Die Nase hat Marlene sich begradigen, ein Tatoo bei sich am Rücken entfernen lassen. Ebenso die kleinen Narben, die aufgrund meines Zubeißens bei ihr am Hals zurückgeblieben waren.

Ans städtische Klinikum überwies Angelika über das Firmenkonto ihrer Eltern direkt eine größere Spende. Eine Geldsumme, die auf die Anschaffung eines neuen Narkosegerätes für die Chirurgie verwendet wurde. Wie man Angelika auf Nachfrage mitteilte.

 

Rechnung um Rechnung hat Angelika bis heute bezahlt, was mich anbetrifft. Regelrecht horrende Summen, überlege ich mir das genauer.

 

 

 

 

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