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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 400

3. Juli 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

 

In einer guten halben Stunde ist Mitternacht. Angelika telefoniert gerade mit Betsy.

Habe ich ein paar Augenblick Zeit, schnell noch mal foxy.jpg. aufzumachen.

 

Unbedingt muß ich das jetzt hier in foxy.jpg. festhalten.

Es geht da drum, daß Angelika und ich bis vorhin zusammen im Wohnzimmer am Sofa gesessen sind, einen Popcorneimer aus dem Supermarkt zwischen uns. Miteinander haben Angelika und ich, wir uns Godzilla angeguckt.

Plaudert Angelika wieder drauflos, als wäre der Film nicht spannend, daß sie Manu in der letzten Zeit wieder zufällig trifft.

Ich schrecke hoch. Beinahe wäre der Eimer Popcorn am Wohnzimmerteppich unten gelandet.

 

Angefangen hätte es vor vierzehn Tagen, meint Angelika. Früh abends auf der Heimfahrt von der Uni im Linienbus. Angelika wäre an der Supermarkthaltestelle ausgestiegen, da sieht Angelika Manu plötzlich hinten auf der Mittelplattform stehen. Wie zufällig. Gegrüßt hat Angelika Manu schnell noch, Manu mit dicker, umrandeter Sonnenbrille, grüßt zurück.

Drei, vier Tage später läuft Manu gegenüber auf dem Gehsteig der Parallelstraße. Wieder grüßt Angelika. Manu ist die Manu, grüßt zurück.

Angelika sitzt mit Betsy, Laila und einigen vom Rest im Café Lenz, um an dem heißen Tag der böse bräunenden, Hautflecke machenden Sonnenbestrahlung zu entkommen, da blickt Angelika Manu. Manu, die ihre Lippen so seltsam an die Glasscheibe preßte. Als hätte Manu sich am Glas festgesaugt. Dann war Angelika für ein Momentchen abgelenkt, und als Angelika das nächstemal in die Richtung guckte, keine Manu mehr weit und breit.

Das mit dem Café Lenz, das war am Wochenende.

 

 

*

 

Achter Juli. foxy.jpg..

Dienstag am frühen Abend. 19:04 Uhr.

 

 

Angelika ist zur Abendvorlesung aufgebrochen. Hat mich alleinegelassen.

Konnte nicht zu Angelika sagen, daß ich es gerne hätte, daß sie bei mir in ihrer Wohnung bleibt. Angelika hat mich so undefinierbar arrogant, gereizt betrachtet. Weil Angelika ohnehin einiges vom Meinhardt-Sanatorium zu mir geredet hatte, habe ich es bleibengelassen, Angelika lange zu bitten, bei mir daheimzubleiben.

 

 

Warum spricht Angelika mir gegenüber was vom Meinhardt-Sanatorium?

 

 

 

 

400

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