"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 428
16. Juli 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"
Frau Tatjana Christine Dombrowski hatte eine Bekannte. Melinda, ihr Künstlername. In wechselnden Wohnungen empfing Melinda männliche Kundschaft. Zu Melinda begab Frau Tatjana Christine Dombrowski sich jahrelang übers Wochende oder einmal im Monat für ein, zwei Wochen. Dann beschäftigten Melinda und Frau Tatjana Christine Dombrowski sich zu zweit in Melindas Wohnräumen mit Männerverkehr, bei festen Tarifen. Zu Melinda brachte Frau Tatjana Christine Dombrowski ihre Töchter Christine Marianne und Manuela Christiane.
Sowohl bei Christine Marianne als auch bei Manuela Christiane sei alles bestens verlaufen. Sehr erfreulich. Drei, vier Männer, die nicht als grob galten, wußten über den ersten Abend Christine Mariannes und Manuela Christianes Bescheid. Derjenige, der das höchste Gebot abgegeben hatte, durfte der erste sein. Als Christine Marianne und Manuela Christiane alles schon besser kannten, hatten Christine Marianne und Manuela Christiane, begleiteten beide ihre Mutter, bei Melinda ein Zimmer für sich.
Vor allem Christine Marianne war jedesmal Feuer und Flamme, meinte Mutti Tatjana Christine, daß Mutti wieder zu Melinda hochfahren wollte. Während die Geschichte bei Manuela Christiane komplizierter war. Manuela Christiane mußte beinahe jedesmal überredet werden. Obwohl zwei-, dreimal eine Nacht durch doch für kein Mädchen, wie sie eines war, ein Problem war.
Reiste Frau Tatjana Christine Dombrowski mit Christine Marianne und Manuela Christiane zusammen am Sonntag am Abend - nach einem Wochenende oder in den Schulferien nach einer ganzen Woche bei Melinda - nach Hause zurück, war Manuela Christiane danach im Zug und daheim des öfteren sehr verschlossen. Ganz anders wie Christine Marianne, die lustig war, viel lachte. Und das, obwohl Manuela Christiane das xte Eis lutschte, einen, zwei, drei Extrafuffies ganz für sich alleine zum Ausgeben in der Handtasche hatte.
Einmal, erinnerte sich Mutter Tatjana Christine, mußte sehr nachdrücklich mit Manuela Christiane geredet werden. Vater Manuel Ernst und Mutter Tatjana Christine unternahmen das gemeinsam. Weil Christine Marianne Vater Manuel Ernst und Mutter Tatjana Christine endlich mitgeteilt hatte, daß Manuela Christiane ihren Freundinnen gegenüber viel zuviel komisches Zeugs daherplapperte. Vater Manuel Ernst und Mutter Tatjana Christine machten Tochter Manuela Christiane das klar, daß Manuela Christiane keine dummen Sachen zu erzählen hätte. Nichts weiter. Niemandem mehr. Keiner Freundin. Keinem Lehrer. Auch nicht andeutungsweise. Sollte sie, Manuela Christiane, sich nicht zusammenreißen können, könnte Manuela Christiane passieren, daß sie bald in einem Heim landete. Oder bei sonst welchen fremden, bösen Menschen. Dort wäre die Welt dann für Manuela Christiane nicht wirklich nett, schön.
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