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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 447

23. Juli 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

Ein für Vater und Mutter Rebhaus bis zum heutigen Tag nur schwer verdaulicher Brief ihrer Tochter Angelika war das. Angelika, schwer verrückt. Obwohl Herr Bernd Reil tot war, hätte Herr Bernd Reil es geschafft, Angelika seinen Wahnsinn beizubringen. Angelika wahnsinnig zu machen.

 

Aber - lesen Sie den Brief selber, Herr Doktor Weil-Esch.

Die Kopie des Briefes, den Frau Angelika Rebhaus Stunden vor ihrem Ableben an ihrer Mutter Annalena auf den heimischen PC geschickt hat, liegt diesem Schreiben als Anlage bei.

 

Meinen Mitarbeitern Thomas und Regina ist es gelungen, den Computerausdruck in einem unbeobachteten Augenblick schnell mit ihren Phone-Kameras abzulichten.

Diese Smartphone-Aufnahmen haben wir an unserem Rechner nachbearbeitet.

Der ganze Text, den Frau Angelika Annalena Rebhaus ihrer Mutter geschrieben hat, ist für sie, Herr Doktor Weil-Esch, deutlich lesbar.

 

Haben Thomas und Regina sich ein Sonderlob verdient, Herr Doktor Weil-Esch, nicht wahr? Hoffe nicht, daß Herr Klaas Rebhaus jemals etwas davon erfährt. Könnte sein, daß er rechtliche Schritte gegen die Detektei Umschau einleiten würde.

 

 

 

Letztens haben Sie mich gebeten, Herr Doktor Weil-Esch, mich nochmals persönlich bei den Hausbewohnern und in der Nachbarschaft von Frau Angelika Rebhaus' Studentenwohnungen umzuhören.

Ihr Wunsch war mir Befehl, Herr Doktor Weil-Esch.

 

Selber habe ich mit den beiden Hausfrauen gesprochen, die mit ihren Familien in dem Haus wohnen, in dem Frau Angelika Annalena Rebhaus zuletzt zur Miete wohnte. Gemeinsam waren die zwei zum Wäscheaufhängen aus ihren Wohnungen heruntergekommen, haben Frau Angelika Rebhaus in einer Blutlache liegend am Teerboden vorgefunden.

 

Frau Melanie Uschke aus dem Wohngebäude die Straße gegenüber ist die einzige, die etwas darüberhinaus gesehen haben will und dabei bleibt. Die Aussage von Frau Melanie Uschke, die steht.

Frau Melanie Uschke erzählt weiterhin, daß sie, Frau Uschke, Frau Angelika Rebhaus zusammen mit einer zweiten Person am Flachdach ihres Wohngebäudes geblickt hätte. Frau Angelika Rebhaus, die hätte mit jemanden gerungen. Keinem Mann, sondern einer Frau. Einer rothaarige Frau. Mit ihr wäre Frau Angelika Rebhaus zugange gewesen. Es hätte beinahe ausgesehen, Frau Rebhaus, die hätte sich losgerissen, und die andere hätte Frau Rebhaus daraufhin hinterhergesetzt.

Nur ein paar flüchtige Momente, sagt Frau Melanie Uschke, daß sie das droben gesehen hätte. 

 

 

 

 

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